9. Mai 2021

Endlich einmal wieder draußen das Leben genießen können. Der heutige Sonntag (09.05.2021) wirkte dem Eindruck nach auf viele Menschen wie eine Erlösung. Es war die Gelegenheit nach monatelanger Kühle und Kälte, nach langer Zeit des mehr oder weniger intensiven eingesperrt seins. Die Lockdowns hinterlassen schließlich Spuren.

Und nun das: 28 oC auf der Limmerstraße.

Siehe Video.

Limmerstraße

öl/09.05.2021

Kommentare

  1. „Gerade, wenn ansonsten ein Naturerlebnis möglich wäre, ist diese akustische und psychische Vermüllung ein Verbrechen. So lange ich immer so etwas hören muss (und das ist oft), komme ich nicht zur Ruhe und entwickle Unruhe und Wut.“

    Geht mir genau so. Wo gibt es in Linden noch Ruhezonen, wo sich über 30jährige aufhalten können? Ich bin leider nicht mehr so mobil, dass ich irgendwo hinfahren könnte. Mir bleibt dann nur zuhause zu bleiben, wo ich dann allerdings auch die Bässe abkriege.

    Zwischen Dornröschenbrücke und Heizkraftwerk sind außerdem zwei Seniorenwohnanlagen plus Pflegeheim. Allein das sind so zwischen 300 und 400 Senioren, die dringend etwas Grün und Erholung in erreichbarer Nähe bräuchten und stattdessen Lärmbelästigung ohne Ende haben.
    Und es sind ja auch längst nicht nur die Älteren, die die Nase voll haben von all dem Lärm und Müll.

    Es ist eine Schande, dass die Stadt sich einen Dreck um die Anwohner schert.
    Im Bezirksrat hat auch niemand den Mumm mal ersthafte Bemühungen einzufordern.

  2. 2Gerade, wenn ansonsten ein Naturerlebnis möglich wäre, ist diese akustische und psychische Vermüllung ein Verbrechen. So lange ich immer so etwas hören muss (und das ist oft), komme ich nicht zur Ruhe und entwickle Unruhe und Wut.“

    Dem kann ich nur beipflichten.
    Frage mich auch jedesmal, was diese Leute dazu treibt.

  3. Ich war etwas weiter draußen und habe mir in den Leineauen eine Fastganzkörperbesonnung gegönnt – gegen das schreckliche Corona-Virus, für die gute Laune und für den attraktiven Teint.

    Anschließend hatte sich auf der Dornröschenbrücke sogar eine Frau im Leopardenmini dafür interessiert, ob ich mich für sie interessierte, aber dafür bin ich zu abgedingst und vor der Ausgangssperre wollte ich mir auch noch was zu Essen holen.

    Und es kamen die Krachboxen hinzu. Vorher hatte Willi ruhige, schon meditative Gitarrenklänge gespielt, was sehr gut ankam und wobei sich die Anwesenden gut fühlten, aber dann wieder diese synthetische Musik aus elektrischen Boxen. Die Störenfriede verstehen rein gar nichts von Musik, aber hauen Jedermann auf hunderte von Metern Abstand ihre monotonen, unmenschlichen 120 bpm (beats per minute) rein.

    Gerade, wenn ansonsten ein Naturerlebnis möglich wäre, ist diese akustische und psychische Vermüllung ein Verbrechen. So lange ich immer so etwas hören muss (und das ist oft), komme ich nicht zur Ruhe und entwickle Unruhe und Wut.

    – Ich will den Kommunalpolitiker, der Elektromusik in Parks und öffentlichen Anlagen verbietet. Handgemacht, mit Liebe und Akku-Verstärker, OK. Aber nicht irgendeinen aggressiven oder aufputschenden Scheiß raushauen ohne Kenntnis und Überlegung.

    Wo ist die kommunale Verordnung dazu? Welcher Politiker würde mit mir eine Kampagne dafür unternehmen? Ganskow? Auch nicht, weil sie sich damit unbeliebt machen würden. Für mich wäre das aber eine enorme und gravierende Steigerung der Lebensqualität.

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