28. Juni 2020

Das Wetter war schön und warm. Regen gab es nur kurz. Trinken, scherzen, ungezwungen sein. Überall wurde gefeiert. Nach der wochenlangen Isolierung im Lockdown war der Freiheitsdrang wohl groß. Daher war auch dieser Samstag (27.06.2020) wieder ganz toll – zumindest für die Feiernden.

Am nächsten Tag dann, dem Sonntag, zeigte sich das ganze „Drama“ der Übertreibungen. Müll soweit das Auge reicht.

Doch es gab überraschende Ausnahmen. Es gab gut sortierten Müll in Müllbehältern. Das waren einige, so dass man denken kann: Wer hat gewonnen? Wer hat den meisten Müll am besten sortiert?
Interessant: Alle drei Sieger gab es in der Nähe von Altenwohnungen an der Leine in Linden-Nord.

Die Überraschungen und die Sieger gibt’s im Video.

Zuerst das Chaos und dann die Ordnung. Die zweieindrittel Minuten können sich lohnen. 😉

Dieses Mal sogar mit Musik …

Beispiele, die nicht im Video enthalten sind:

Fährmannseck
Wasserkunst/Wehr Limmer
Nähe Wehr Limmer

An diesem Wochenende gab es auch intensive Polizeieinsätze:

>> Polizei: Einsätze in Linden-Nord gegen lautstarke Personen

Titelbild: gesehen an der Dornröschenbrücke

öl/28.06.2020/29.06.2020; 10:47


Kommentare

  1. Ach, jetzt sind die zu kleinen Mülleimer der Grund, warum Müll nicht entsorgt werden kann? Wie wäre es, eine Tüte oder einen Rucksack mitzunehmen und den Müll mit nach Hause zu nehmen, wenn die Müllbehälter vor Ort nicht reichen? Und unterwegs findet man sicherlich auch noch Müllbehälter mit freien Kapazitäten! Außerdem könnte von Anfang an auch Müll vermieden werden in dem kein Einweggeschirr/Becher benutzt werden. Scheinbar hat bei einigen Menschen die Erziehung versagt oder gefehlt! Größere Müllbehälter würden in den Bereichen nur noch mehr Leute als Entsorgungsmöglichkeit für ihren Hausmüll nutzen.
    Aber Müllbehälter aus denen Vögel keinen Müll picken und verteilen können wären sinnvoll.

  2. Die Limmerstraße und einige Nebenstraßen sahen an den Morgen der Wochenendnächte mal wieder aus wie Schei… .
    Erst das Geschrei die ganze Nacht und dann stolpert man morgens als Erstes durch Glasscherben vor seiner Haustür.
    Vielen Dank, ihr dummes „Party“volk! Party in Anführungszeichen, denn eigentlich seid ihr nichts als asozial…und obendrein noch zu dämlich, bei euch zuhause auf der Straße zu saufen…

    1. Danke für diese klaren Worte. Ich hatte angenommen, der Einzige zu sein, der sich Nachts über die lauten männlichen und weiblichen „Bierflaschenträger“ (schon ein bisschen asi.. da die auch tagsüber es geil finden mit der Bierflasche in der Hand die Limmerstr. entlang zu flanieren … sorry meine Wertung ) „künstlich“ aufregt. Dieses Phänomen trat nicht erst nach Abschwächung des Corona Lockdowns auf, und darum wundert es mich, dass erst jetzt … nachvollziehbare .. Reaktionen der Anwohner des betroffenen Stadtteils Linden nach oben schwappen. Dachte immer Ihr Anwohner seit sowas von tolerant… und ich so spießig. Ist man wohl doch nicht der einzige, der sich über die lauten inhaltvollen Gespräche der nächtlichen Bürgersteigbesetzer vor der Haustür „aufregt“ oder abends auf der Donröschenbrügge angemacht wird, da man es wagt auf der Fahrradseite auf seinem Fahrrad beim Überqueren die beidseitig sitzenden Partytrauben zu belästigen. Mit dem Highlight, Montag morgens wegen Glasscherben und aufgestelltem Leergut ein SlalomParkur auf der Brücke fahren zu dürfen. ….Übrigens nettes Schild auf der Dornröschenbrücke… ( ob das wohl gesehen wurde ?!?). Die Südstadt, List und Nordstadt ist doch genauso attraktiv, sich nachts in Gruppen vorbei zu benehmen und voll zu müllen. Bleibt doch in Euren Stadtteilen und lasst da mal ordentlich die Sau raus. Okay.. bei Euch gibt es nicht soviele Kioske für Herri und Co. Dass die Polizei auf einmal Aktivitäten zeigt, grenzt schon an Wunder. Freue mich schon auf das nächste WE.

      1. Es gab schon seit Jahren Proteste von Anwohnenden, stand auch schon ein paar Mal in der Zeitung.
        Die Frage ist, ob jetzt wg Abstandsregeln durchgegriffen wird oder ob man stadtseitig endlich begriffen hat, dass man das Problem mit dem Overtourism in Linden nicht immer nur ignorieren kann.

        Sogar der Bezirksbürgermeister soll vorgestern auf der Sitzung deutliche Worte in dieser Richtung gefunden haben, und das, nachdem er jahrelang so getan hat, als wüsste er nicht, wovon wir redeten.

        1. -„ Sogar der Bezirksbürgermeister soll vorgestern auf der Sitzung deutliche Worte in dieser Richtung gefunden haben…“

          Haben Sie dazu nähere Informationen?
          Würde mich sehr interessieren, was er dazu gesagt hat.
          Gibt es dazu eventuell ein Protokoll?!?*indierundefrag*

          1. @Wulf
            Danke für Hinweis (auch wenn ich dort nicht gern lese..hehe)

            Hier meine Lieblingsstelle: „ Als Grube den Schlagzeuger darauf ansprach, dass das vielleicht nicht ok wäre, sei er nur angepöbelt worden: „Verpiss Dich, Fettsack!“
            Mein erster Gedanke: Da hat es ja genau den Richtigen getroffen.
            Auf der anderen Seite aber auch löblich, dass er selbst von dieser Begebenheit berichtet und sie nicht verschwiegen hat.

            Den Schlagzeuger durfte ich wohl auch schon (an einem Sonntagnachmittag!) zwischen Glocksee und Ihme-Zentrum erleben. Er hat sich echt bemüht und wahrscheinlich alles gegeben…aber als er am Ende seines Stakkatos war, gabs von mir den Spruch: Wenn nach so einem „Auftritt“ keiner, aber auch wirklich gar keiner applaudiert, sollte man sich überlegen, ob man nicht erstmal im stillen Kämmerlein übt, bis man es halbwegs kann. 😉

  3. Dein Platz 1 aus dem Video sieht mehr nach „illegaler“ Müllentsorgung aus als nach dem versuch Partyreste zu entsorgen, daher mein Veto. Traurig genug das es immer wieder vorkommt (in gerade unserem Land) das Mülleimer nicht gross genug dimensioniert werden um ein vermüllen der Umgebung zu verhindern.

    1. Traurig genug, wenn man sieht, dass die Mülleimer voll sind und dann seinen Müll trotzdem dort ablegt! Was ist so schwer daran seinen Müll dann mitzunehmen und zuhause zu entsorgen?

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