27. November 2021

Zwei Schaufensterscheiben eingeschlagen und nach der Sicherung mit Ersatzscheiben wieder Farbe drauf. Wer macht so etwas?

Auch andere Geschäfte waren in den letzten Jahren von aggressiven Handlungen eines bestimmten Milieus betroffen, wie bspw. Denn’s Bioladen gegenüber.

Dem Vernehmen nach von vor Ort wird wieder das Antifa-Milieu für diese Tat gegen Pizza Punks verantwortlich gemacht.

Klaus Öllerer
24.11.2021

Meldung v. 20.10.2021

Pizza Punks: Warum Farbanschläge? – einige Hintergründe

Noch vor Eröffnung der neuen Gaststätte PIZZA PUNKS an der Limmerstraße gibt es Farbanschläge.

Am 14. Oktober erscheint des Nachts plötzlich die Farbschrift „KÖPI BLEIBT!“ auf den Fensterscheiben. Das sollte eine Anspielung auf die bevorstehende Räumung einer „Wagenburg“ in Berlin sein. Was das mit „Pizza Punk“ zu tun hat wird nicht erläutert. Alle anderen Schaufensterscheiben in der Umgebung bleiben frei.

Nach der Reinigung der Fenster taucht einige Tage später eine neue Schrift auf dem Schaufenster auf: „Wir Sind Punk – Ihr Seid Peinlich“.

Bei laufendem Betrieb wird Pizza Punks sechs Festangestellte beschäftigen, die aus der Umgebung stammen. Betriebsleiter Nima Amiri kommt aus Limmer. Im Biergarten sind auch Konzerte geplant.

Betriebsleiter Nima Amiri

Ein mit Engagement erstelltes Wandbild fällt auf und kann viele Kunden anziehen.

Der Eröffnungstermin von Pizza Punk ist noch unklar.

Ein Erklärungsversuch der Farbanschläge

Mit dem Namen Punk und dem Symbol Anarchie-A wollen die Besitzer von Pizza Punk Aufmerksamkeit erreichen und an positive Image-Merkmale der früheren Punkgeschichte anknüpfen.

Das gefällt den heutigen Punks mit dem Anarchie-A offensichtlich nicht. Doch anstatt mit den Besitzern von Pizza-Punk ins Gespräch zu kommen wird die Konfrontation gesucht.

Für was steht das Anarchie-A ?
Beispiel

„FIGHT CHURCH“ – Gesehen an der Bethlehemkirche in Linden-Nord [1]

Ein weiteres Beispiel zeigt wie Hammer und Sichel (Symbole von DDR, Sowjetunion, etc.) zusammen mit dem Anarchie-A verwendet werden [2]. Auch „Krawalle“ werden angedroht wie derzeit auf der Dornröschenbrücke geschrieben steht („Bumke bleibt!“).

Immer wieder kommt es im Stadtbezirk zu Farbanschlägen einer Szene (inkl. Anarchie-A), die man als AntifaMilieu bezeichnen kann.

Wahlplakate zu beschädigen ist eine Straftat. – Gesehen am Schnellweg in Limmer
Aufnahme: 05.09.2021

Ein Ziel scheint zu sein die Oberhoheit über ganze „Areale“ zu gewinnen.

Küchengartenplatz

Wird fortgesetzt.

Quellen:

[1] >> Feindbild Bethlehemkirche: „FIGHT CHURCH“ – Antifa
[2] >> Dornröschenbrücke: Schrift vom AntifaMilieu und FFF
[3] >> Antifa Aktionswoche zur Wahl: „…greift sie an…“ – Frage: Auch die Grünen? – Video

Siehe auch:
>> Anarcho-Stil als Marketingidee: „Pizza Punks“ eröffnet an der Limmerstraße – NP (Abonnenten), 06.10.2021
>> Limmerstraße: Farbanschlag auf neues Lokal „Pizza Punks“ – HAZ.de (Abonnenten) – 15.10.2021

Nachbemerkung
halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und läßt andere Meinungen frei zu Wort kommen.

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
20.10.2021

Kommentare

  1. Das es sich bei pizza punks um eine Uk Kette handelt und die Anschläge sich abgesehen vom komplett bescheuerten Namen gegen Gentrefizieung richten kommt in diesem Käseblatt natürlich nicht vor.

  2. Vielleicht nutzt man die anstehenden Renovierungsarbeiten gleich für einen Namenswechsel:-).

    Mein Vorschlag: Jesus Pizza!
    Das volle Programm mit Kruzifixen und Bibelzitaten an der Wand. Pizza Pilatus, Pizza Goliath, Pizza heiliger Geist mit Käserand und zur Begrüßung ein Korb Oblaten aufs Haus.

    Das dürfte noch wesentlich mehr Buzz erzeugen als Pizza Punks und nur darum scheint es ja zu gehen. Vielleicht sogar überregional.
    Und ein weiterer Vorteil: Die Ortsansässigen Christen finden das vielleicht doof oder blasphemisch und halten die eine oder andere Mahnwache ab (gratis Werbung, yes!) aber die werfen dir nicht gleich die Scheiben ein :-).

    1. Ich denke, die Lindener würden eher „Sperrmüll-Pizza“ akzeptieren. So alles alte Schrottmöbel, die Tischdecken schön mit nicht mehr rauswaschbaren Flecken und als Wanddeko ein paar gesprühte Parolen wie: „Schluß mit der Gentrifizierung“. Da würden sich die Lindener wohlfühlen.

  3. Da kriegt man nicht nur Pizza, sondern auch Pasta mit oder ohne Walnüsse. Vermutlich Freimaurer. Das lässt sich recht gut belegen, ist aber in keinem Interesse aller Parteien.

    Aber was macht die Antifa da? Die sind doch normalerweise viel zu doof für komplexe Recherchen.

    1. Die Recherchen habe ich überprüft, erweitert und für den Offline-Gebrauch dokumentiert. Unglaublich. Bin nicht sicher, ob ich das veröffentlichen und/oder die Staatsanwaltschaft informieren soll wegen Verdachts auf Verbrechen, die schlimmer sind als Mord. Andeutungen und überall einschlägige Symbole sind zwar noch keine Handlungen, aber mit so was spielt man auch nicht. Sagen wir so, ein Pandabär wüsste auf den ersten Blick, dass er da womöglich weiter käme.

      Falls jemand meine Äußerungen als Zumutung empfindet, WERDE ich das alles veröffentlichen (und sonst vielleicht auch). Die haben keine Chance. Gerechtigkeit kommt schon sehr bald.

  4. Diese Diskussion und die vielen Gedanken darum, warum die das wohl machen, sind diese Typen doch gar nicht wert.
    Warum die das machen? Weil sie Darmausgänge sind!
    (Arschlöcher darf man ja nicht schreiben, das wäre ja politisch nicht korrekt.)

  5. Bei dem Namen Pizza Punks dachte ich eher daran, dass es an die Szene erinnert, die ja nicht mehr so aktuell in Erscheinung tritt. Das „A“ hat nichts mit Antifa in dem Sinne zu tun, Es bedeutet Anarchie.
    Ich hatte mich auch gefragt, was das alles mit dem Wagenplatz zu tun hat, ich habe mir jetzt sagen lassen, dass Punks es nicht schätzen wenn sie kommerzialisiert werden. das leuchtet ein. Die linksautonome Szene hat damals Denns und den Getränketeil von Rewe, der den Kiosk gefressen hat, attackiert was ich richtig gut fand, da ich auch gegen die Gentrifizierung und die Verteuerung des Kietz bin. Aber warum ein Pizzaladen, mit dieser sehr guten Idee von Graffiti und Punk Erinnerung, attackiert wird, ist mir auch ein wenig unbegreiflich.

    1. Vielleicht steht das ‚A‘ ja für ‚Angebrannt‘ wie die Pizzen der Kette ‚Francesca & Fratelli‘, die ja bald ganz Linden nebst Anhang, äh Nordstadt dominieren. Oder Die Ladenbesitzer sind nicht Geimpft/Entwurmt/Gechipt. Wer weiß das schon?

  6. Wir haben hier Meinungsfreiheit. Das ist das Eine.
    Das Andere: Wenn ich mich mit einer Szene schmücke, die ggf. auch schon mal rabiat werden kann, muss ich mich nicht wundern….wobei Punks und diese selbstgefällige Antifa-Szene nicht unbedingt das Gleiche sind.
    Kostenlose Werbung ist es allemal.

    Was ich viel schlimmer finde: Noch mehr Gastro auf der Limmerstraße bedeutet noch mehr Attraktivität für Touristen. Nicht gut.

  7. Mein Erklärungsversuch: ich kannte mal einen Typen aus dieser Szene, der ständig sehr laut zur Revolution aufrief und so. Dann war er eines Tages plötzlich weg. Ich fragte seinen Kumpel, und der erklärte mir: „Er hat jetzt ne Freundin.“

    1. Bin mir nicht sicher ob und was das erklärt. Ist doch schön für den Laden, kostenlose PR und echtes Flair:-). Das kommt wohl davon wenn man eine in der Grundidee antikapitalistische Subkultur als Marketingidee etablieren möchte.
      Die Geister die ich rief….

    2. Psychologisch gesehen, dürfte sich die Motivation der Terror-Punks hauptsächlich aus narzisstischer Kränkung, der Erfahrung narzisstischer Grandiosität und soziopathischem Revier- und Herdenverhalten zusammensetzen. Das ergibt toxische Beziehungen.

      Wenn ich so was auch nur rieche, bin ich sofort raus. Schlechte Menschen kann ich mir gar nicht mehr leisten; ich mache nur noch „oben“ weiter.

      Die Pizza-Punks ließen sich noch kritisieren; man kann sich schon einiges denken, aber das geht mich nichts an.

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