30. Mai 2021

Pressemeldung

Polizei: Diverse Verstöße bei Schwerpunktkontrollen am Maschsee und in Linden-Nord

Hannover (ots) – Die Polizeidirektion Hannover hat am Freitag- und Samstagabend, 28. und 29.05.2021, umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Im Fokus standen dabei die sogenannten Autoposer sowie größere Personengruppen am Maschsee und Linden-Nord.

Seit Beginn der Pandemie treffen sich in den Abendstunden vermehrt junge Menschen am Maschsee, um gemeinsam Zeit zu verbringen. Dieser Umstand führt immer wieder zu Lärmbelästigungen und zieht zeitgleich die „Autoposer“ an, die ihre hochmotorisierten Fahrzeuge zur Schau stellen wollen. Dabei kommt es regelmäßig zu verbotenen Posinghandlungen, wie z. B. Autorennen oder aufheulende Motorengeräusche. Am Freitag und Samstag hat daher die Polizei am Maschsee Präsenz gezeigt und an beiden Abenden eine Vielzahl von Kontrollen durchgeführt.

Dabei wurden über 100 Gefährderansprachen geführt. Bei den rund 40 Poserkontrollen wurden 19 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz (IfSG) festgestellt. Zwei Betroffene durften nicht weiterfahren: Einmal war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen, im anderen Fall konnte die Führerscheinauflage nicht erfüllt werden.

Auch in Linden-Nord wurde die Polizei am Wochenende tätig. Hier war es zuletzt ebenfalls aufgrund größerer Personengruppen zu Lärmbelästigungen und Verstößen gegen die geltenden Hygiene-und Kontaktbestimmungen gekommen. Die eingesetzten Beamten führten an beiden Einsatztagen über 300 Gefährderansprachen und setzen über 100 Platzverweise durch. Es wurden rund 40 Verfahren wegen Verstößen gegen das IfSG eingeleitet. /mr

Polizeidirektion Hannover

30.05.2021

Kommentare

  1. Und ich dachte schon, es hätte (im Bereich Glocksee) eine Besserung/Einsicht/Selbstverpflichtung unter diesen Spacken gegeben.
    Aber nein, die sind einfach (etwas) weiter gezogen.
    Mein Mitgefühl an alle Betroffenen.
    Und nicht nur an die Polizei denken; selber was machen. Zum Beispiel ein paar „stabile“, Eindruck machende Typen zusammen trommeln und diesen hosenscheissenden Luftpumpen mal die Meinung geigen!

  2. Von Samstag auf Sonntag setzten sich gegen zwei Uhr dutzende Leute an der Ecke Nedderfeld/Elisen fest und brüllten, was das Zeug hält. Nein, sie unterhielten sich nicht einfach laut, sie brüllten.
    Nach 40 Minuten war die Polizei da und hat sie weg geschickt.
    Was denken sich solche Leute? Da wohnen viele, viele Menschen, die wegen ihnen nicht pennen können.
    Und nein, als die meisten von ihnen da hingezogen sind, gab es solch massenhaftes asoziales Verhalten im Stadtteil noch nicht!

  3. Aktuell (Montag, 01:00 Uhr, obwohl kühl) geht’s in den Leineauen wieder ab. Das ist über hunderte von Metern durch die Mauern in den Wohnungen zu hören. Es macht mich nervös und unruhig.

    Die Polizei weiß das genau so gut wie ich. Und wenn ich jetzt anrufe, dann machen die nichts, haben aber mich als Dissidenten auf dem Schirm.

  4. Wie gesagt, auf der Dornröschenbrücke war die über hunderte von Metern bis in die Wohnungen reinschallende Mega-Umpf-Box von der Polizei über Stunden nicht entfernt worden trotz Kenntnis. Die Polizei hatte sich lediglich abseits positioniert, um vielleicht noch ein bisschen Eindruck auf Zu- oder Abgänger zu machen. – Mir selbst sind die vielen Menschen egal, und ich empfinde Menschengeräusche nicht als irritierend, sehr wohl aber durchdringende Umpf-Unmusik, die selbst durch Mauern dringt. Die Polizei war verpflichtet, die Lautstärkequelle abzustellen, hat es aber angeblich deswegen nicht getan, weil die Mannschaftsstärke nicht ausreichte, was sie leicht hätten ändern können.

    Die offiziellen Auskünfte waren, die Polizei müsste erst noch „Kräfte zusammenziehen“, was aber eher einer Falschauskunft glich, da zeitgleich Polizeikräfte den Ladenschluss der Kioske überwachte. Völlig unnötige Einsätze, da die Kioske sowieso schon folgsam sind.

    P. S.: @Dave, der Du (oder besser siezen?) einen Neubau der Dornröschenbrücke forderst: Laut Polizeiauskunft „200“ rumpolternde Leute auf der Brücke, aber immer noch keine Berichte über die vielen Enten, die von den herabfallenden Betonteilen aus der maroden Dornröschenbrücke erschlagen wurden.

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