16. November 2020

Was passiert woanders? Im Folgenden ein Blick nach außerhalb von Linden-Limmer.

Pressemeldung

Polizei: Drei Raubüberfälle – vier Festnahmen

Hannover (ots) – In der Nacht von Freitag auf Samstag, 14.11.2020, ist es zu mehreren Raubüberfällen in der Innenstadt von Hannover (Mitte) gekommen. Die Polizei hat die Tatverdächtigen festgenommen.

Gegen 00:35 Uhr wurde ein 18-Jähriger am Kröpcke auf der Verteilerebene der Stadtbahnhaltestelle von etwa sieben bis acht Person umringt. Als Einzelne aus der Gruppe begannen, die Wertgegenstände aus der Jacke des Bedrängten zu nehmen, versuchte sich dieser aus der Situation zu befreien. Daraufhin schlugen zwei der Angreifer dem 18-Jährigen ins Gesicht. Dieser konnte sich letztendlich losreißen und ohne seine Jacke flüchten. Der Beraubte wurde durch die Schläge leicht verletzt. Die alarmierte Polizei konnte zwei aus der Personengruppe im Nahbereich antreffen und festnehmen. Die Jacke mit den Wertgegenständen blieb jedoch unauffindbar. Nach Abschluss der Maßnahmen und wurden beide Tatverdächtige aus der polizeilichen Obhut entlassen.

In der gleichen Nacht kam es zu zwei weiteren Raubtaten. Gegen 04:10 Uhr wurden Polizeibeamte auf Streife am Hauptbahnhof angesprochen und auf eine sechsköpfige Gruppe hingewiesen, die zuvor zwei Raubüberfälle begangen hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten die sechs Männer zunächst am Kröpcke einen 21-Jährigen mit einer Eisenstange und einem Messer bedroht und ihm die Geldbörse abgenommen.

Direkt am Anschluss bedrohten die gleiche Gruppe einen 23-Jährigen und einen 17-Jährigen, die an der Bushaltestelle auf dem Ernst-August-Platz standen. Auch hier wurden Messer und Eisenstange zur Einschüchterung benutzt und mit Schlägen gedroht. Der 23-Jährige händigte daraufhin seine Weste aus; der 17-Jährige übergab einen Ring und eine Armbanduhr. Da in diesem Moment die Polizei auftauchte, flüchteten die Täter in den Hauptbahnhof. Zwei Tatverdächtige (beide 17 Jahre) konnten im Hauptbahnhof festgenommen werden. Die anderen vier flüchteten durch den Hauptbahnhof und konnten entkommen. Bei den festgenommenen Tatverdächtigen wurden die zuvor geraubte Weste und die Uhr gefunden. Ring und Geldbörse wurden allerdings nicht bei den 17-Jährigen aufgefunden. Das Messer und die Eisenstange wurden in der Nähe auf dem Ernst-August-Platz gefunden und sichergestellt. Offenbar hatten die Täter diese bei der Flucht weggeworfen. Die beiden Tatverdächtigen wurden zunächst mit zur Wache genommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden beide Tatverdächtigen im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. /mr

Polizeidirektion Hannover

Polizei: Junger Mann (24) bei Auseinandersetzung von Machete lebensgefährlich verletzt

Hannover (ots) – Am frühen Samstagmorgen, 14.11.2020, ist es in Neustadt am Rübenberge zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Männern gekommen. Dabei erlitt ein 24-Jähriger in seiner Wohnung schwerste Verletzung, so dass die Kriminalpolizei Hannover nun wegen versuchter Tötung ermittelt.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes meldete sich ein 22-Jähriger gegen 01:30 Uhr über Notruf und gab an, dass es einen Angriff mit einer Machete gegeben habe. Am Einsatzort trafen die Polizeibeamten auf einen verletzten 24 Jahre alten Mann in seiner Wohnung an der Wallstraße und den 22-jährigen Hinweisgeber. Der Verletzte hatte Wunden am Hals, die vermutlich durch das Einwirken mit einem großen Messer stammen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Der Zustand des Mannes wird aktuell als sehr kritisch eingeschätzt.

Der 22-Jährige wurde vorläufig festgenommen und ist tatverdächtig. In der Wohnung des Verletzten wurde eine Machete gefunden, die als Tatwaffe in Frage kommen könnte. Die Hintergründe der Tat bleiben indes unklar. Die Ermittlungen dauern an. / mr

Polizeidirektion Hannover

Polizei: Zeugenaufruf – drei Unbekannte überfallen Taxifahrer und flüchten ohne Beute

Hannover (ots) – In der Montagnacht, 09.11.2020, gegen 23:10 Uhr ist es in Döhren zu einem versuchten räuberischen Angriff auf einen 63-jährigen Taxifahrer gekommen. Zwei Männer und eine Frau ließen sich von dem Taxi zur Leineinsel nach Döhren fahren. Nach der Ankunft hielten sie den Fahrer von hinten fest und würgten ihn. Als es dem Mann gelang, den Alarmknopf zu drücken, flüchteten die mutmaßlichen Täter ohne Beute.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover bestiegen zwei Männer und eine Frau in der Dunantstraße Ecke Holzwiesen in der hannoverschen Vahrenheide das Taxi eines 63-jährigen Fahrers, nachdem das Taxi über eine Taxi-Zentrale dorthin bestellt wurde. Sie navigierten den Fahrer des Toyota Prius Plus bis zur Leineinsel im Stadtteil Döhren. Nach dem Stillstand des Fahrzeugs wurde der Fahrer von hinten festgehalten und gewürgt. Währenddessen durchsuchte der männliche Beifahrer das Auto nach Bargeld und Wertsachen.

Schließlich gelang es dem Taxifahrer sich zu wehren und den Alarmknopf zu drücken, woraufhin alle drei mutmaßlichen Täter vom Tatort flüchteten.

Die alarmierte Polizei fahndete in der Nähe mit mehreren Streifenwagen nach den mutmaßlichen Tätern. Die Kriminalpolizei nahm noch in der Nacht die Ermittlungen wegen eines versuchten räuberischen Angriffs auf Taxifahrer auf. Durch die Ereignisse wurde der Taxifahrer leicht verletzt, ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zu den mutmaßlichen Tätern geben können. Alle drei trugen zur Tatzeit eine Mund-Nasen-Bedeckung und haben ein westasiatisches Erscheinungsbild, der Zeuge vermutet einen iranischen Hintergrund. Der hochdeutsch sprechende Beifahrer wird auf etwa 35 Jahre geschätzt. Er ist etwa 1,80 Meter groß und hat dunkles Haar. Sein etwa 30 Jahre alter Komplize sprach auch hochdeutsch und hat ebenfalls dunkles Haar. Er ist jedoch etwas kleiner, circa 1,65 Meter. Die mutmaßliche Mittäterin wurde als dick beschrieben, ihre Größe wird mit 1,60 Meter bis 1,65 Meter beziffert. Zudem trug sie zur Tatzeit dunkles langes Haar und dunkle Kleidung.

Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen beziehungsweise zu den mutmaßlichen Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden. /nzj, nash

Polizeidirektion Hannover

Titelfoto: Symbolbild Thorben Wengert  / pixelio.de

15.11.2020

Kommentare

  1. Als ich in Afrika war, musste man da nach Anbruch der Dunkelheit ein Taxi nehmen, wenn man noch irgendwo hinwollte. Die besseren Haushalte hatten auch alle private Sicherheitsdienste.

    Die hannoversche Innenstadt hat in der Sicherheitslage aber auch ordentlich abgenommen, oder täuscht das? Eisenstangen, Macheten und größere Banden sind schon Nummern. In Afrika konnte man so was erleben, wenn man einfach weiter rausfuhr mit dem Öffi Richtung Slums. Mit jedem Kilometer wurde das spannender, und als dann wegen einer zerbrochenen Cola-Flasche (Coca-Cola gibt es selbst in den ärmsten und miesesten Gegenden) auch noch Blut floss, wurde mir das dann zu unheimlich. Ich hatte auch selbst gesehen, wie zwei Streifenpolizisten eine nebenan marodierende Bande, die mit Knüppeln auf Autoscheiben einschlug, einfach nicht zur Kenntnis nahm.

    Ich als Wah-Saga prophezeie eine sich zunehmend verschlechternde Sicherheitslage in Deutschland. Migrationsprobleme, Armut und Corona-Existenzverlust werden dazu maßgeblich beitragen. Der Mist, der uns bevorsteht (happy 2021) besteht ja nicht nur aus Toten oder Intensivstationspatienten, sondern die Leute werden die Hölle bekommen und hässlich zueinander werden, was noch viel schlimmer ist, als es eine Grippe jemals werden könnte?

    Habt ihr keine Ahnung, worum es jetzt geht? Wo sind eure Verhältnismäßigkeiten; welche Werte habt ihr eigentlich?

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