9. September 2021

Pressemeldung

Polizei: Nachtragsmeldung: Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten am Schünemannplatz

Hannover (ots) – Nachdem ein 55-Jähriger am Dienstagmittag, 07.09.2021, versucht hat einen Beamten der Fahrradstaffel mit Schlägen anzugreifen und es zur öffentlichkeitswirksamen Ingewahrsamnahme des Mannes kam, äußert sich die Polizei nun detailliert zu der Situation.

Als Beamtinnen und Beamte der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover am gestrigen Nachmittag einen mit zwei Personen besetzten E-Scooter am Schünemannplatz in Ricklingen kontrollierten, griff ein 55-Jähriger aus einer Menge Schaulustiger einen Polizeioberkommissar an. Der 55-Jährige schlug den Polizeibeamten mit Fäusten. Als beide zu Boden gingen, griff der Mann in die Helmschlaufe des Beamten, zog seinen Kopf in Richtung Asphalt und strangulierte ihn. Auch als mehrere Kolleginnen und Kollegen dem Oberkommissar zu Hilfe eilten und den Angreifer aufforderten den Griff zu lösen, gab er nicht nach. Der Beamte, dem mehr und mehr die Luft wegblieb, reagierte schlussendlich mit Schlägen in Richtung des Oberkörpers und des Kopfes des 55-Jährigen. Als er darauf den Griff löste, konnten ihm die anderen Einsatzkräfte Handfesseln anlegen und so weitere Angriffe verhindern.

In dem Moment kam die 49-jährige Ehefrau des Angreifers auf die Einsatzkräfte zu und teilte ihnen mit, dass ihr Mann vor kurzem an der Hüfte operiert worden sei.

Um den Gesundheitszustand nicht zu verschlechtern, löste ein Polizist ihm die Handfesseln. Das Ehepaar und die Einsatzkräfte begaben sich in einen nahegelegenen Kiosk. Dort nahmen die Einsatzkräfte die Personalien des Ehepaars auf und boten dem Mann an, für ihn einen Rettungswagen zu rufen. Dies lehnte er ausdrücklich ab. Da er sich mittlerweile wieder beruhigt hatte, trafen die Polizistinnen und Polizisten keine weiteren Maßnahmen.

Der Beamte wurde durch das Würgen verletzt und ist vorerst nicht mehr dienstfähig.

Die Polizei ermittelt nun wegen des tätlichen Angriffs auf den Polizeioberkommissar. Nach der gestrigen Veröffentlichung des Sachverhalts haben sich bereits Zeugen bei der Polizei gemeldet und die Situation aus ihrer Sicht geschildert. Weitere Beobachter der Tat können sich beim Polizeikommissariat Hannover-Ricklingen unter der Telefonnummer 0511 109-3017 melden. /ms, nzj

Polizeidirektion Hannover

09.09.2021

vorherige Meldung v. 08.09.2021

Pressemeldung

Polizei: Kontrollierende Beamte werden angegriffen – Zeugen gesucht

Hannover (ots) – Am Dienstagmittag haben Beamte der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover zwei Personen in Ricklingen kontrolliert, die zu zweit mit einem E-Scooter fuhren. Eine der beiden flüchtete und leistete Widerstand. Ein Unbeteiligter griff die Beamtinnen und Beamten während des Einsatzes an.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei stellten die Beamtinnen und Beamten der Fahrradstaffel gegen 14:00 Uhr an der Ecke Ricklinger Stadtweg/Pfarrstraße in Hannover-Ricklingen zwei Personen fest, die mit einem E-Scooter fuhren. Als die Einsatzkräfte diese angehalten hatten, flüchtete der 18 Jahre alte Fahrer des E-Scooters während der Kontrolle, konnte jedoch durch die Beamtinnen und Beamten gestellt werden. Mehrere dort anwesende Personen standen um das Geschehen am Schünemannplatz herum.

Aus der Menge ging ein 55-Jähriger mit erhobenen Fäusten auf einen Polizeibeamten zu und griff ihn mit Schlägen an. Beide gingen zu Boden. Dabei strangulierte der Angreifer den Fahrradstaffel- Beamten durch einen Griff in die Helmschlaufe. Weitere Polizisten eilten ihrem Kollegen zu Hilfe. Um das Strangulieren zu beenden, wehrte der Beamte sich mit Schlägen in Richtung des Mannes.

Die Ermittlungen bezüglich mehrerer in Betracht kommender Straftaten dauern an.

Dabei sucht die Polizei auch Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden. /ms, amn

Polizeidirektion Hannover

08.09.2021

Kommentare

  1. Warum hat der Polizist dem Kerl nicht in den Fuß geschossen, als er zu würgen anfing? Strangulieren gilt ja immerhin als Tötungsversuch.

    1. Weil der Polizist dann gleich wieder ein böser Nazi und Rassist und Blumenzüchter oder sonst was böses wäre und einschlägig bekannte Vereine zu Mahnwachen und Demonstrationen aufrufen würden. Und weil die Polizei so böse ist, wurden die Handfesseln umgehend gelöst, als von einer Hüft-OP die Sprache war. Ärztliche Untersuchung abgelehnt – honi soit qui mal y pense

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