26. März 2021

Pressemeldung

Polizei: Versammlungslage am Wochenende in Hannover: Mehrere Versammlungen für den 27.03.2021 angemeldet

Hannover (ots) – Der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover sind für Samstag, 27.03.2021, mehrere Versammlungen im Stadtgebiet angezeigt worden. In der Folge kann es nach Einschätzungen der Polizei am Samstag zwischen 11:00 Uhr und 19:00 Uhr örtlich zu Beeinträchtigungen des Individualverkehrs kommen.

Ab 11:00 Uhr findet in der Straße Am Markte eine Versammlung zum Thema „Glauben/Christentum im Blick auf Ostern„. Das Ende der Versammlung ist für 18:00 Uhr geplant.

Am Samstag beginnt um 12:00 Uhr auf dem Ernst-August-Platz eine Versammlung zum Thema „Solidarität grenzenlos – gemeinsam gegen Abschottungspolitik und Rassismus„, welche sich von dort durch die Innenstadt bewegt und gegen 14:00 Uhr am Opernplatz endet.

Um 14:00 Uhr beginnt am Ernst-August-Platz ein Aufzug zum Thema „Gegen die Besetzung Belutschistans durch Pakistan„. Der Aufzug bewegt sich durch die Innenstadt und endet gegen 17:00 Uhr am Ernst-August-Platz.

Ebenso um 14:00 Uhr startet am Küchengartenplatz eine Versammlung zum Thema „Wohnraum für alle – gegen Gentrifizierung und Wohnungslosigkeit„, welche sich durch Linden bewegt und gegen 18:00 Uhr wieder am Küchengartenplatz beendet wird.

Ab 14:30 Uhr setzt sich am Schützenplatz ein Autokorso zum Thema „Grundgesetz, Freiheit, Selbstbestimmung“ in Bewegung. Nach einer Fahrt durch die Südstadt, das Stadtzentrum, die Oststadt und die List endet der Autokorso um 17:30 Uhr wieder am Schützenplatz.

Ebenfalls um 14:30 Uhr startet eine Versammlung im Bereich des Maschsee mit dem Thema „Aufstehen für den Frieden„. Das Ende der Versammlung ist für 17:30 Uhr geplant.

Um 15:00 Uhr beginnt an der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade eine stationäre Versammlung zum Thema „Anonymous for the Voiceless„, welche bis 18:00 Uhr angezeigt ist.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Aufgrund der sich größtenteils fortbewegenden Versammlungen ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Insbesondere am Schützenplatz und am Maschsee könnte ein erhöhtes Fahrzeugaufkommen herrschen.

Polizeidirektion Hannover

26.03.2021

Kommentare

  1. Belutschistan?! Was is das und was hat das mit Hannover zu tun?!

    Und ne Wohnraumdemo durch Linden zu machen zeugt mal wieder von extremer Kreativität der Veranstalter/innen/aussen/Sternchen/Raum für eigene Bezeichungen!
    Wenn ich meine Studierenden frage, finden komischerweise immer Alle ne Unterkunft in Hannover, wenn sie nicht in Linden oder Nordstadt suchten.

    1. Wohnraum: Linden ist auf Jahrzehnte hin ausgebucht. Ich selbst hätte hier meine Wohnung in „Bestlage“ (so die damalige Zeitungsanzeige) (ist aber günstig in Miete und Nebenkosten) zum Tausch anzubieten gegen eine Wohnung in ländlicher, naturnaher Lage (unbedingt mit See in fahrradweiter Nähe), mit großen Zimmern und bewussten Nachbarn.

      Belutschistan: Die Leute da, welcher Partei, Minder- oder Mehrheit auch immer, sind auf einem ziemlich niedrigen Bewusstseinsstand, vermehren sich aber trotz ihrer schlechten Chancen rapide. Da halte ich mich aus der Verantwortung raus, weil ich selbst ja ganz anders drauf bin und auch nicht jeden Scheiß unterstützen oder jede Fehlentwicklung abfedern will, die nicht auf mein Mitwirken zurückgeht. – Sorry, Folks! Think global, act local!

      1. Das mit dem rapiden Vermehren ist ein Kennzeichen für Länder mit derzeit schlechten Perspektiven.
        Ich verstehe nur so langsam nicht mehr, warum es okay sein soll, dass sich ausgerechnet in solchen Ländern vermehrt wird wie nur was und anschließend die reicheren Länder all die Leute alimentieren sollen, die anschließend noch weniger Perspektiven haben, als vorher ihre Eltern schon.

    2. Die Frage ist, was man mittlerweile zu welchem Preis bekommt.
      Hanova bietet 27 qm für knapp über 500 € und 31 qm für knapp über 600 € an. Klar, ist in Uninähe und mit zusätzlichen Gemeinschaftsräumen, aber wo soll das in Zukunft enden?

      Normale Wohnungen in den umliegenden Stadtteilen bekommt man auch nur noch ab 400 € (kalt) aufwärts oder zieht in eine WG für 250 -400 € pro Bewohner. Der Quadratmeterpreis steigt von Jahr zu Jahr ohne dass sich die Wohnqualität verbessert. Nach jedem Auszug werden die Mieten erhöht und weil Wohnraum knapp ist, werden diese Mieten dann auch bezahlt. Nicht selten muss man auch die komplette Wohnungseinrichtung abkaufen damit man als Mietinteressent an den Vermieter weitergeleitet wird. Wer damit nicht einverstanden ist, wird als Interessent abgelehnt. Es ist noch nicht so schlimm wie in Hamburg, München oder Berlin, doch weit entfernt auch nicht mehr.

      Ich finde es einfach nur noch abartig, wie sich an Mietern bereichert wird.
      Bei einer Modernisierung muss man als Mieter dann über die restliche Mietdauer hinweg die Kosten mittragen. Im Haus meiner Eltern kostet eine neu vermietete modernisierte Wohnung gleich 600 € MEHR im Monat, wer kann sich das leisten?
      Wer sich seine Miete noch mit Arbeit leisten kann, steht im Ruhestand vielleicht vor finanziellen Problemen, weil die Rente die Kosten nicht mehr deckt, aber günstiger Wohnraum knapp ist. Selbst die Senioren-Wohnungen sind mittlerweile für viele nicht bezahlbar. Einige wurden sogar schon an Studenten vermietet.

      Mit einem Brutto-Jahreseinkommen ist man als Alleinstehende/r sogar noch berechtigt eine geförderte Wohnung anzumieten (WBS +60 %– ca. 7 €/qm kalt) obwohl man mit diesem Einkommen und zu diesem Quadratmeterpreis eigentlich eine normale Wohnung finden sollte.

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