23. November 2021

Was passiert woanders? Im Folgenden ein Blick nach außerhalb von Linden-Limmer in Stadt und Region.

Pressemeldungen

Polizei: 10-Jähriger nach Unfall mit Straßenbahn schwer verletzt

Hannover (ots) – Am Dienstag, 16.11.2021, ist ein 10-Jähriger aus bislang unbekannter Ursache von einer einfahrenden Straßenbahn an der Stadtbahnhaltestelle Spannhagengarten (List) erfasst worden. Trotz sofortiger Gefahrenbremsung des Straßenbahnführers wurde der Junge etwa 10 Meter durch die Straßenbahn mitgeschliffen. Der Junge erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannovers war ein 10-jähriger Junge gegen 13:15 Uhr dabei die Schienengleise an einer Fußgängerfurt zu queren. Das Kind wollte mutmaßlich auf die Seite der stadtauswärts fahrenden Bahn wechseln. Eine einfahrende Straßenbahn in Fahrtrichtung Wettbergen erfasste den Jungen im Bereich der Fußgängerfurt, trotz einer unverzüglich eingeleiteten Gefahrenbremsung des Straßenbahnführers, und schliff den Jungen für etwa zehn Meter mit. Ein 17-jähriger Zeuge informierte den Polizeinotruf, während sich Ersthelfer um den Jungen kümmerten. Der Junge wurde durch den Unfall schwer verletzt und erlitt eine Beinfraktur. Er kam zur weiteren medizinischen Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Lebensgefahr bestand nicht. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Schienenverkehr in beide Richtungen für etwa eine Stunde an der Haltestelle Spannhagengarten eingestellt.

Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden. /bo, aam

Polizeidirektion Hannover

Polizei: Zeugenaufruf: Pedelecfahrer kollidiert mit Fußgängerin – Fußgängerin leicht verletzt

Hannover (ots) – Am Dienstagvormittag, 16.11.2021, stieß eine Fußgängerin in der Innenstadt mit einem Pedelecfahrer zusammen. Der Pedelecfahrer entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.

Gegen 10 Uhr trat eine 56-jährige Frau auf der Marienstraße in Höhe des Aegidientorplatzes unter den dortigen Arkaden hervor und stieß mit dem auf dem separaten Radweg stadteinwärts fahrenden Radfahrer zusammen. Die Fußgängerin stürzte und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Sie wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik verbracht. Der unbekannte Mann setzte seinen Weg fort, ohne anzuhalten und sich um die Betroffene zu kümmern.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover bittet nun Zeugen, insbesondere den Pedelecfahrer, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. / hejo, ms

Polizeidirektion Hannover

Polizei: Zeugenaufruf: Verfolgungsfahrt bis nach Nordrhein-Westfalen – Festnahme eines entwichenen Strafgefangenen

Hannover (ots) – Am Sonntagabend, 14.11.2021, ist ein Fahrer (32) eines grauen Audis vor einem zivilen Funkstreifenwagen der Autobahnpolizei mit bis zu 240 km/h auf der BAB 2 geflüchtet und gefährdete diverse Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn. Der Fahrer konnte hinter der Landesgrenze in Nordrhein-Westfalen festgenommen werden. Die Polizei sucht nach Zeugen, welche die Verfolgungsfahrt gesehen haben.

Gegen 21:55 Uhr wollten Zivilfahnder der Autobahnpolizei Hannover einen grauen Audi auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund, auf dem Parkplatz Bückethaler Knick kontrollieren. Der Audi-Fahrer wurde durch einen Signalgeber im Heckscheibenbereich aufgefordert, dem zivilen Funkstreifenwagen zum Parkplatz zu folgen.

Zunächst folgte der 32-Jährige den Polizisten. In der Abfahrt zum Parkplatz wechselte der Audi-Fahrer jedoch zurück auf die Autobahn und gab Vollgas. Unter Hinzunahme von Blaulicht und Martinshorn nahm der Funkstreifenwagen unverzüglich die Verfolgung auf und forderte über Funk weitere Polizeikräfte an. Auf Höhe der Anschlussstelle Lauenau konnte der Funkstreifenwagen wieder zum flüchtenden Pkw aufschließen. Der 32-jährige Fahrer ignorierte sämtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen und fuhr bis zu 240 km/h schnell. Darüber hinaus überholte der Fahrzeugführer mehrfach Fahrzeuge rechts und schnitt diese bei einem anschließenden Fahrstreifenwechsel.

Kurz vor der Ausfahrt Herford platzte ein Reifen des Audi, sodass der Fahrer auf den Standstreifen fuhr. Mit erhobenen Armen stieg der Fahrer aus dem Pkw und wurde durch Polizeikräfte der Autobahnpolizei Herford festgenommen. Bei der Überprüfung der Personalien des 32-Jährigen stellte sich heraus, dass er aus einer Justizvollzugsanstalt abgängig ist, keinen Führerschein besitzt und unter Drogeneinfluss fuhr. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachte ihn die Polizei zurück ins Gefängnis.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Drogeneinfluss, Besitzes von Drogen, Straßenverkehrsgefährdung und wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens eingeleitet. Personen, die von dem grauen Audi auf der BAB 2 geschnitten oder rechts überholt worden sind, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Hannover unter der Rufnummer 0511 109-8930 zu melden. /bo, mr

Polizeidirektion Hannover

Titelbild: Symbolfoto Pedelec

23.11.2021

Kommentare

  1. So weit wie ich zurück denken kann (und das ist deutlich vor meinen 10. Lebensjahr), war mir der unterschied zwischen Geh-, Radweg, Straßen und Bahntrassen bekannt und wie ich mich beim Überqueren zu verhalten habe.
    Warum bekommen das die Kinder von Heute das nicht mehr beigebracht?

    Radwege höhengleich mit dem Gehweg sind wenn nur für Blinde oder Leute ohne Versand ein Problem. Aber selbst wenn sie Baulich getrennt sind kann man immer wider erleben das Leute da gehen oder Fahren wo sie es gar nicht dürfen. Ja was soll man den bitte alles tun das die Leute sich richtig verhalten?
    Ironie an: „Wo soll man bitte die ganzen Spendergehirne her bekommen?“ :Ironie aus.

  2. Diese Arkaden auf der Marienstraße sind die Pest: Es gibt Durchgänge für Fußgänger, welche aufgrund der massiven Pfeiler aber Null Sicht auf den Fahrradweg haben. Dies führt oft dazu, dass Menschen einfach mit Schwung auf den Radweg treten (aus den Augen, aus dem Sinn).
    Das gleiche übrigens in der Blumenauer Straße kurz vorm Schwarzen Bär.
    Was für Ignoranten planen so etwas?!

    1. Wer plant überhaupt Radwege auf Gehwegen? Dort wo sich Kinder aufhalten und auch mal gedankenlos ein paar Schritte zur Seite laufen, haben Radfahrer nichts zu suchen. Auch in Fußgängerzonen sollte es ein Verbot für Zweiräder geben, um Kinder und auch mobilitätseingeschränkte Menschen vor Zusammenstößen zu schützen! Diese haben meist schlimme Folgen, während die Verursacher einfach weiter fahren.

      1. Kolibri: Wie ich aus deiner Aussage entnehme fährst du nicht viel Fahrrad und hattest scheinbar noch keinen Unfall mit einem Fußgänger der dir vor das Rad gelaufen ist ohne auf dein Vorrecht zu achten!?
        Ja ich hatte einen an den Arkaden am Haus am Schwarzen Bären. Ich war mehr verletzt als der Andere, der übrigens dann auch einfach gegangen ist! Als ich dann zum Arzt wollte weil ich eine offene wunde hat meinte so ein Autofahrer der erst Später dazu kam, das ich in sein Auto gefahren wäre das da im Parkverbot stand und das waren mehr als 3 Minuten bis er nach dem Unfall erschienen ist.
        Ende des Vorfalls war das der mich wegen Unfallflucht angezeigt hat.

        Ja die meisten Radwege sind absolut Scheiße geplant!

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