16. September 2019

Polizei: Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover Nachtragsmeldung! Ahlem: Verdacht eines Tötungsdeliktes – 32-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

   Hannover (ots) – Ermittlungserfolg für die Mordkommission (Moko) „Dach“. Polizeibeamte haben am Sonntagnachmittag (15.09.2019), gegen 15:00 Uhr, einen 32 Jahre alten Tatverdächtigen festgenommen. Er steht in dringendem Verdacht, eine 61-jährige Frau aus dem hannoverschen Stadtteil Ahlem getötet zu haben.

  Im Rahmen von Ermittlungen in einem Vermisstenfall hatten Kriminalbeamte am Nachmittag des 11.09.2019, gegen 15:30 Uhr, die Wohnung einer 61 Jahre alten Frau überprüft, die seit Ende August 2019 als vermisst galt.

   Im Zuge der Wohnungsüberprüfung ergaben sich für die Ermittler eindeutige Hinweise, dass sich in den Räumlichkeiten der Wohnung im Dachgeschoss eines Zweifamilienhauses an der Mönckebergallee ein Leichnam befinden müsse.

  Bei einer Inaugenscheinnahme fanden die Beamten in einem Verschlag nicht offen einsehbar – einen menschlichen Leichnam (wir haben darüber berichtet).

   Nachdem nach ersten rechtsmedizinischen Untersuchungen in der vergangenen Woche bereits klar war, dass es sich bei der aufgefundenen Person um eine Frau handelt, haben weitere Untersuchungen mittlerweile Gewissheit darüber gegeben, dass die Tote die 61 Jahre alte, vermisste Wohnungsinhaberin ist.

   Intensive Ermittlungen der bei der Kriminalpolizei eingerichteten Moko „Dach“ brachten die Fahnder schließlich auf die Spur eines 32 Jahre alten, aus Marokko stammenden Tatverdächtigen.

   Nach konkreten Hinweisen, dass sich der Mann ins Ausland absetzen wolle, gelang es Zielfahndern der Polizeidirektion Hannover, den 32-Jährigen am Sonntagnachmittag zwischen Göttingen und Kassel zu lokalisieren und durch Kollegen der Polizei Hessen vorläufig festnehmen zu lassen.

   Er wurde heute in Hannover einem Richter vorgeführt, der gegen ihn wegen des dringenden Tatverdachtes des Mordes einen Untersuchungshaftbefehl verkündete.

   Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. / schie, ahm

Polizeidirektion Hannover

16.09.2019


Kommentare

  1. Zunächst einmal herzliches Beileid den Angehörigen.
    Dies dumme und rassistische Geseier von manchen Kommentatoren wäre der Verstorbenen sicher auch ein Greul gewesen.
    In unserem Land in Wohlstand leben zu können,
    ist ein Grund zur Dankbarkeit und kein Verdienst.
    Diese Unterteilung in wir und die ist eine Form von Nationalismus, die gefährlich und krank ist.
    Sorry

    1. „Gefährlich und krank“ ist der marokkanische (mutmaßliche) Mörder – nicht die Bürger, die damit systemische Missstände in Zusammenhang bringen. Auch fast sämtliche Straßenraube stammen von „südländischen“ Tätern. Oder wagst du es, deine Freundin nachts noch alleine durch die Calenberger Neustadt zu schicken? Doch, ja?

      Diese Verleugnung von Tatsachen bei gleichzeitiger Diffamierung der „Gegner“ (mit den Totalkeulen „Rassismus“ und „Nationalismus“) ist unehrlich, dogmatisch und schon meinem geringen Intellekt nicht mehr angemessen.

  2. – „32 Jahre alten, aus Marokko stammenden Tatverdächtigen“

    Es ist nicht rassistisch, wenn man nachfragt, was ein Marokkaner hier überhaupt zu suchen hat. Ein Visum zu touristischen oder Geschäftszwecken wird er nicht haben, noch nicht mal eine vernünftige Aufenthaltserlaubnis (nix Asyl, weil „sicheres Herkunftsland“), und schon gar keinen legalen Job.

    Nichts gegen Marokkaner an sich, am besten im Heimatland, und ich gerne zu Besuch, aber hier müssen sich diese Leute doch illegal verdingen, wenn sie sonst keine Perspektive haben. Und bei allem Respekt vor den Einzelschicksalen, solche kolossalen politischen Fehlentscheidungen dürfTen wir nie wieder treffen. In der Diaspora kann man ohne Integration ja auch niemals zufrieden werden. Es ist eine schlimme Situation.

    1. Gab es eine politische Entscheidung, Menschen aus Nordafrika ohne große Chancen auf Asyl nach Deutschland zu lassen? Wüsste ich nix von.
      Der Einschätzung, dass mensch in der Diaspora ohne Integration niemals zufrieden werden kann, stimme ich zu.
      Im TV wurde gesagt, die Getötete habe dem Verdächtigen Sprachunterricht gegeben.

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