11. Oktober 2019

Polizei: Ungebetener Gast kocht sich Essen in der Gemeinschaftsküche einer WG in der Emdenstraße in der Calenberger Neustadt; Untersuchungshaft wegen Einbruchs angeordnet

   Hannover (ots) – Am Donnerstagmorgen (10.10.2019),gegen 08:00 Uhr, guckten die WG Bewohner in der Calenberger Neustadt nicht schlecht, als sie einen ihnen fremden Mann in ihrer Küche beim Essen zubereiten und verzehren antrafen. Als der Unbekannte, der sich durch Aufhebeln der Terrassentür auf der Rückseite des Gebäudes offenbar Zutritt verschafft hatte, der Aufforderung zu gehen nicht nachkam, riefen die WG Bewohner die Polizei.

   Durch die eintreffende Polizei ließ sich der Mann widerstandlos festnehmen. Die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruchdiebstahl ermittelt gegen den 49-jährigen Mann. Heute ordnete ein Richter aufgrund bestehender Fluchtgefahr – nach aktuellem Stand verfügt der Mann nicht über einen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik – Untersuchungshaft an. schw,now

Polizeidirektion Hannover

11.10.2019

Kommentare

  1. Bei uns stand vor Kurzem ebenfalls ein Einbrecher im Keller. Durch ihr anhaltendes Keifen konnte die patente Hauswirtin früher sogar Orang Utans in die Flucht schlagen, aber nun ist sie wohl zu alt geworden und erschrak offenbar und ließ den Mann tatsächlich gehen. Ein „Ausländer“ sei es gewesen, berichtete sie, noch etwas furchtsam beeindruckt klingend, und er habe „Sachen unter dem Arm“ gehabt. Letztere müssten eigentlich aus meinem Kellerraum gewesen sein, der der einzige Unabgeschlossene war, weil eben nichts Wertvolles drin ist. (Ich hatte mich auch gar nicht sofort drum gekümmert.)

    Beiden Tätern sind somit einige Merkmale gemeinsam: Ausländer, die sich von den sie Ertappenden kaum beeindruckt zeigen, bei hoher Auffälligkeit der Tat, und sie begehen ein solch schweres Delikt wie das des Einbruchdiebstahls für nur äußerst geringe Beute.

    Außerdem wurde bei uns vor ein paar Jahren im Erdgeschoss schon mal eingebrochen. Die Mietergemeinschaft war auch eigentlich darauf eingeschworen, keinen Fremden unbegründet ins Treppenhaus zu lassen, aber die neuen Mieter drücken oft einfach so auf den Türöffner.

    Last not least möchte ich noch den Aspekt ansprechen, dass ein in der Gegend herumstreunender Krimineller ja vermutlich auch Wiederholungstaten begeht, so wie bei den Straßenraubüberfällen und bestimmten anderen Delikten wahrscheinlich auch. Das heißt, man müsste einen Weg finden, um typische Wiederholungstäter rauszufischen. „Typisch“ bedeutet für die Polizeiarbeit aber im Prinzip „Racial/Ethnical Profiling“, und das ist aus humanitären und rechtlichen Gründen nicht machbar.

    Aber wenn der Täter jetzt weggesperrt ist, lebt man schon mal sicherer. Ich bin immer froh. Selbst ein Einzelfall eines chronisch kriminellen Stück Menschs im Stadtteil kann ja schon ein erhebliches Risiko darstellen.

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