25. September 2020

Pressemeldung

Polizei: Widerstand und versuchte Gefangenenbefreiung bei Kontrolle am Ihmeufer

Hannover (ots) – Bei einer Personenkontrolle hat ein 25-jähriger Mann in der Nacht zu Freitag, 25.09.2020, erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet. In der Folge hat ein zweiter Mann in die Auseinandersetzung eingegriffen und versucht den 25-Jährigen zu befreien. Nach einer kurzzeitigen Flucht ist auch der 33-Jährige gestellt worden. Der Einsatz war von zahlreichen Schaulustigen beobachtet und kommentiert worden.

Nach ersten Erkenntnissen war die Besatzung eines Funkstreifenwagens am Freitag gegen 0:45 Uhr auf den 25-Jährigen im Bereich Peter-Fechter-Ufer aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz aufmerksam geworden. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, zeigte sich dieser aggressiv und schubste schließlich einen der Beamten. In der Folge sollte der 25-Jährige zu Boden gebracht werden, um einen erneuten Angriff auf die Beamten zu verhindern.

Währenddessen löste sich jedoch ein 33 Jahre alter Bekannter des Mannes aus einer etwa 30-köpfigen Personengruppe, die den Polizeieinsatz beobachtete, kommentierte und zum Teil auch filmte. Der 33-Jährige zeigte sich ebenfalls aggressiv und stieß einen der Beamten zu Boden. Es kam zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung, die durch zusätzliche Einsatzkräfte beendet werden konnte. Dabei versuchte der 33-Jährige in Richtung Ihmeufer wegzulaufen, konnte jedoch von der Polizei gefasst werden. Ein 31 Jahre alter Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

Beide Männer kamen ins Verhinderungsgewahrsam und am frühen Morgen wieder auf freien Fuß. Bei dem 33-Jährigen ergab ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,08 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen. Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstands, versuchter Körperverletzung sowie versuchter Gefangenenbefreiung wurden eingeleitet. /ram, now

Polizeidirektion Hannover

25.09.2020

Kommentare

  1. So was Dummes aber auch: Das gibt doch wieder nur Vorurteile bei der Polizei … Ich hätte da auch ein paar Vermutungen.

    Mir selbst ist die Gegend nachts zu gefährlich (das gab’s doch früher nicht so?). Höchstens schnell mit dem Rad durch. Von mir aus könnte an solchen Hotspots der Streifendienst wesentlich verstärkt werden, auch durch permanent alles abradelnde Hiwis.

    Apropos Kriminalität: Ich bin wirklich zugeschissen mit Straftaten gegen mich: Diebstahl, Betrug, Untreue, üble Nachrede, Bedrohung u.m., durch, ähm, einen Großteil der Bekannten inzwischen, sogar zwei nahe Verwandte jetzt.

    Das ändert mein Verhältnis zu allen Menschen gravierend. Ich habe das Gefühl, die Gesellschaft kippt gerade auch moralisch.

    Was für schlimme Zeiten!

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