29. Juli 2019

Außerhalb Linden-Limmers, aber teilweise nicht weit entfernt, ereignete sich in den letzten Tagen Einiges.

Pressemeldungen

Polizei: Mutter schlägt Mann im Streit mit Holzbrett

Hannover (ots) – Eine 31 Jahre alte Frau hat am Sonntagnachmittag (28.07.2019) an der Schulenburger Landstraße einen Mann mit einem Holzbrett geschlagen, nachdem dieser ihren zwei Jahre alten Sohn zu Boden geschubst hatte. Der alkoholisierte 36-Jährige warf anschließend das Brett nach der Frau, traf damit aber ein parkendes Auto. Die Polizei sucht nun Zeugen der Auseinandersetzung.

   Ersten Ermittlungen zufolge waren die Mutter, ihr Kind und der 36-Jährige gegen 15:05 Uhr an der Haltestelle Friedenauer Straße aus einer Stadtbahn ausgestiegen. Aus bislang unbekannten Gründen schubste der Mann das Kind plötzlich zu Boden. Daraufhin entspann sich ein Streit zwischen der Mutter und dem Angreifer, der sich auf dem Gehweg in Richtung stadtauswärts weiterentwickelte. Dort griff die 31-Jährige ein Brett und schlug es dem 36-Jährigen gegen den Kopf, sodass dieser eine Verletzung erlitt.

   Anschließend entfernte sich die Frau mit ihrem Kind. Der Mann nahm daraufhin das Brett und warf es in Richtung der beiden, traf damit aber ein am Straßenrand abgestelltes Auto und beschädigte es. Die eingetroffenen Beamten nahmen den Mann fest und brachten ihn zur Behandlung in einen Rettungswagen. Dort attackierte der 36-Jährige einen Polizisten, konnte jedoch schnell beruhigt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,36 Promille.

   Gegen den 36-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und tätlichem Angriff auf Polizeivollzugsbeamte ermittelt, die 31 Jahre alte Mutter muss sich wegen Körperverletzung verantworten. Die Polizei sucht nun Zeugen, die insbesondere zu der Situation kurz nach dem Verlassen der Bahn Hinweise geben können. Sie werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Nordstadt unter der Rufnummer 0511 109 – 3117 zu melden. /isc, ahm
Polizeidirektion Hannover

Polizei: 19-Jähriger verletzt drei Männer und belästigt zwei Mädchen

   Hannover (ots) – Zwei Polizeibeamte (43, 28) sind am Samstag, 27.07.2019, bei einem Einsatz während des Schützenfestes in Lehrte leicht verletzt worden. Ein 19-Jähriger hatte sie während einer Sachverhaltsaufnahme aus einer Gruppe heraus unvermittelt angegriffen. Im weiteren Verlauf ergab sich der Verdacht, dass der Heranwachsende bereits zuvor Straftaten während der Veranstaltung begangen haben könnte.

   Gegen 20:00 Uhr wurde die Polizei zu Streitigkeiten und einer körperlichen Auseinandersetzung am Rande des Schützenfestes an der Straße Am Parkschlößchen gerufen. Eine Zeugin hatte die Einsatzkräfte alarmiert, da sie beobachtet hatte, wie ein Mann auf eine auf dem Boden liegende Person eintrat. Beim Eintreffen fanden die Beamten eine Gruppe von etwa 20 Personen vor. Während sie den Sachverhalt zu klären versuchten, wurden sie aus der Menge heraus immer wieder gestört und provoziert. Der Aufforderung der Polizisten, sich ruhig zu verhalten und Abstand zu halten, wurde nicht Folge geleistet.

Unvermittelt schlug dann der 19-Jährige mit der Faust gegen den Kopf eines 43-jährigen Beamten. Zwei weitere Einsatzkräfte nahmen den Mann, der erheblichen Widerstand leistete und einen 28-jährigen Polizisten kratzte, schließlich vorrübergehend fest. Im Anschluss wurde der 19-Jährige zur Polizeidienststelle gebracht. Auf dem Weg bedrohte und beleidigte er die Streifenwagenbesatzung. Vor Ort wurde der Mann durchsucht. Er hatte eine geringe Menge Betäubungsmittel bei sich. In Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hildesheim wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus.

   Zeugen identifizierten den 19-Jährigen später als die Person, die auf die andere eingetreten hatte. Opfer (20) und mutmaßlicher Täter sind einander bekannt. Der 20-Jährige wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Warum der Heranwachsende sich aggressiv verhielt, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

   Noch während der polizeilichen Maßnahmen wurde eine weitere Polizeistreife auf dem Schützenplatz angesprochen. Es handelte sich um die Eltern von zwei Mädchen (13 und 14), die angaben, dass ihre Kinder von dem 19-Jährigen, der ihnen bekannt ist, unsittlich berührt worden sein.

   Gegen den 19-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Tätlichen Angriff, Wiederstand, Bedrohung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Körperverletzung und Sexueller Belästigung eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an. /ahm
Polizeidirektion Hannover

Polizei: 44-Jähriger tot in Grünanlage aufgefunden – bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden

  Hannover (ots) – In der Nacht zu Dienstag (23.07.2019), gegen 00:45 Uhr, haben Polizeibeamte mehrere schlafende Personen in einer Grünanlage an der Peter-Strasser-Allee kontrolliert. Bei einem nicht ansprechbaren Mann haben die Polizisten umgehend Reanimationsmaßnahmen eingeleitet. Während für den 44-Jährigen jede Hilfe zu spät gekommen ist, ist ein 43-Jähriger mit mehr als sechs Promille Alkohol im Blut zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht worden.

   Gegen 00:45 Uhr war eine Polizeistreife bei einer routinemäßigen Kontrolle in einer Grünanlage in der Nähe des Vahrenheider Marktes auf mehrere schlafende Personen getroffen.

   Während die Beamten drei der Männer, sie waren deutlich alkoholisiert, wecken konnten, waren ein 43 sowie ein 44 Jahre alter Mann nicht mehr ansprechbar.

   Die Polizisten leiteten daraufhin bei dem Älteren umgehend Reanimationsmaßnahmen ein, den anderen Mann brachten sie in eine stabile Seitenlage.

   Den 43-Jährigen transportierte ein Rettungswagen anschließend unter Begleitung eines Notarztes zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik. Bei ihm wurde dort eine Alkoholisierung von 6,55 Promille festgestellt. Für den 44-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Mann verstarb noch vor Ort.

   Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht nach jetzigem Stand bei beiden Männern von einem erheblichen Alkoholkonsum als Ursache sowohl für den kritischen Zustand des Jüngeren als auch für den Tod seines Bekannten aus.

   Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich aktuell im Zuge der Untersuchungen nicht ergeben. / schie, has
Polizeidirektion Hannover

Polizei: 32-Jähriger feuert mehrfach Schreckschusswaffe ab

   Hannover (ots) – Ein 32 Jahre alter Mann hat am Montagabend

(22.07.2019) in Misburg-Nord mehrere Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgegeben. Die Polizei hat den Täter kurze Zeit später gestellt und die Waffe gefunden.

   Diverse Zeugen hatten gegen 22:45 Uhr gemeldet, wie eine männliche Person vor einem Haus an der Anderter Straße stand und mehrfach eine Schusswaffe abfeuerte. Anschließend hatte der Mann sich umgedreht und war in das Haus gegangen. Dort trafen die Beamten kurze Zeit später einen 32-Jährigen an. Dieser räumte ein, die Schreckschusswaffe benutzt zu haben, und zeigte den Polizisten das Versteck, in dem er die Waffe deponiert hatte. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. /isc, has
Polizeidirektion Hannover

29.07.2019


Kommentare

  1. Ich kann die Mutter verstehen dass sie sich und ihr Kind gegen den Betrunkenen verteidigt. Ich hoffe das die Anklage gegen sie schnell Eingestellt wird. Denn wenn ich Lese das der Typ noch auf die Polizisten los gegangen ist, dann war der Griff und der Einsatz des Brettes durchaus noch eine Notwehrhandlung.

    1. Am Tatort befindet sich eine prekäre Wohnanlage, wo der gesellschaftliche Bodensatz aller Schichten und Kulturen zusammengepfercht ist – unintegrierte, nicht deutschsprachige Migranten, Langzeitarbeitslose, Gebrechliche, ehemals Obdachlose, Alkoholiker, Knastbrüder … soziale Spannungen bis hin zur Kriminalität inklusive. Das „riecht“ man schon beim Vorbeifahren. Das Tatwerkzeug, das Holzbrett, wird aus einem der dort regelmäßig abgeladenen Sperrmüllhaufen stammen, die die dort allgegenwärtige Asozialität verdeutlichen.

      In diesem Asozialen-Ghetto lebt kein Mensch freiwillig. Wer dort in seiner eigenen prekären Lage auch noch Kinder in die Welt setzt und aufzieht, muss dafür andere Motive haben als Menschen- oder Kindesliebe – Kindergeld kassieren, verhütet nicht, zu blöde oder kennt’s nicht anders, kann nichts anderes (Kinder erziehen allerdings auch nicht), will die Gemeinschaft der Muslime (Umma) gegen die Ungläubigen (Kufr) mit Menschenmaterial verstärken (weitere Ideen …?) …

      … oder sollte die Mutter vielleicht doch ein „Apfelbäumchen gepflanzt“ haben? – Ach, drei schon! – Das ist wahre Menschenliebe. Viel Erfolg, Deutschland!

      1. Die vermeintliche Notwehr ist von der Polizei sicherlich nicht grundlos als Körperverletzung eingestuft worden – ein weiterer Hinweis auf die Verhältnisse dort.

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