14. September 2021

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Richtungsweisende Wahl!

Egal wie die Bundestagswahl am 26. September ausgehen mag, eines ist schon jetzt klar: Das Ergebnis wird ohne Zweifel richtungsweisend sein – vor allem auch für die Haus-, Wohnungs- und Grundstückseigentümer.

Denn die Parteien – vor allem Grüne, SPD und Linke – überbieten sich in ihren Wahlprogrammen zum Thema Wohnungspolitik mit einer Flut von staatlichen Eingriffen, Zwangsmaßnahmen und Verboten zur Lösung der Probleme auf dem Wohnungsmarkt. Vertrauen auf die Innovations- und Leistungsfähigkeit der Bürgerinnen und Bürger oder der Unternehmen? Fehlanzeige!

Nur zwei Beispiele:
Um sicherzustellen, dass die Mieten in den kommenden Jahren nicht steigen, fordern die Grünen die Einführung eines bundesweiten Mietendeckels, offiziell „Mietobergrenze für Bestandsmieten“ genannt – ist aber im Ergebnis nichts anderes.

Die SPD besteht bei angespannten Wohnungsmärkten auf ein Mietenmoratorium mit Erhöhungsmöglichkeiten im Rahmen der Inflationsrate – die betrug im vergangenen Jahr lediglich 0,5 Prozent. Und selbstverständlich soll die Mietpreisbremse bei den Genossen unbefristet gelten.

Nicht vergessen darf man in dem Zusammenhang, dass die hälftige Teilung der CO2-Abgabe nicht mehr lange Bestand haben muss. Denn SPD und Grüne sind sich einig: Zu tragen hat sie ganz allein der Vermieter.

Und nicht zu vergessen ist auch, dass der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Kevin Kühnert vor nicht allzu langer Zeit den Vorschlag machte, Immobilienunternehmen zu verstaatlichen. Sein ernstgemeintes Credo: Es sei nicht legitim mit dem Wohnraum anderer Menschen Geld zu verdienen – jeder dürfe maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohne.

Man darf dabei nicht übersehen: Der Ex-Juso-Chef und die beiden Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans sind das wahre Gesicht der SPD, nicht Kanzlerkandidat Olaf Scholz.

Beim Thema Wohneigentum sind sich diese Parteien im Übrigen einig: Der Immobilienbesitzer ist hierzulande der Hai, der Mieter das Opferlamm und der Staat ist der Messias, der alles regelt. Ludwig Erhard würde sich im Grabe umdrehen.

Für alle Unbelehrbaren, Fakt ist: Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist die niedrigste der westlichen Welt. In den USA, Großbritannien, Frankreich und Italien ist die Mehrzahl der Menschen Besitzer des eigenen Wohnraums.

Nutzen Sie deshalb Ihre Chance und gehen Sie wählen. Jede Stimme zählt. In Ihrem Interesse als Eigentümer und im Interesse aller Mieter, die auf bezahlbaren Wohnraum dringend angewiesen sind.

Rainer Beckmann, Vorsitzender

Rainer Beckmann, Vorsitzender

>> haus-und-grundeigentum.de

14.09.2021

Kommentare

  1. Ja ja, jetzt kommen die Enteignungen, aber eigentlich erst nach der Bundestagswahl, und die Immobilienbesitzer sind zuerst dran. Das zu diesem Zweck geplante EU-Vermögensregister ist nach sittlichen Protesten erst mal kurzfristig gecancelt, aber die WEF-Pläne stehen trotzdem fest und werden in Deutschland mit grüner Hilfe umgesetzt werden.

    Ich selbst habe dazu einen ziemlich extremen und ungewöhnlichen Plan B (in dem auch die meisten meiner Resourcen stecken), aber davon sollte man nichts erzählen. Die Zeiten derzeit verlaufen heftiger, als man aus der Gewohnheit noch denken sollte, und das betrifft Alle.

  2. Es gibt ca. 6 Mio. Kleinvermieter in D die insgesamt ca. 13 Mio. der 21 Mio. Mietwohnungen bewirtschaften. Eigentlich werden von keiner Partei deren Ineressen wirklich vertreten obwohl sie fast 10% der stimmberechtigten Wähler darstellen. Vermieter heißt im Mainstream nie der Handwerker von nebenan der seine Altersvorsorge aufbaut, sondern die paar Großkonzerne die ja überhaupt erst dadurch entstanden weil die öffentliche Hand massenweise sozialen Wohnungsbaubestand abverkaufte. Hier wurde auch der Kardinalfehler gemacht die Wohnungen für kleines Geld nicht den Mietern anzubieten (in Hannover wurden die Wohnungen für rund 20k Euro Anfang des Jahrtausends verramscht) sondern en Block an Investoren zu verkaufen. Wenn nun Parteien die Investitionen in Mietwohnungen unattraktiv machen wird es zwei Konsequenzen geben:
    1. Wird der Anteil der Kleinvermieter zurückgehen und der Anteil der Konzerne sich weiter erhöhen, und damit deren Marktmacht.
    2. Ist Kapital wie ein scheues Reh und wird dann in andere Assets, insbesondere den int. Finanzmarkt abwandern (=Arbeitsplätze im Ausland), also noch weniger gebaut und angeboten.

  3. Bei der Flexibilität die von Arbeitnehmern verlangt wird, ist es doch auch gut, durch den Verzicht auf Eigentum entsprechend flexibel sein zu können. Mit einem Eigenheim ist man nur gebunden und Homeoffice ist nicht in allen Bereichen möglich.

  4. Sorry Rainer das hab ich nicht verstanden.

    „Die Wohneigentumsquote in Deutschland ist die niedrigste der westlichen Welt“

    Ist das jetzt in deinen Augen gut oder schlecht🤷‍♂️.
    Für Immobilienspekulanten sicherlich ein Vorteil. 🙄

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