26. November 2020

Entsprechend der Ankündigung führte die Frauenberatunsstelle SUANA [1] einen Stand am Ende der Fußgängerzone Limmerstraße durch. Es wurde mit Flyern und durch Gespräche auf die Situation zwangsverheirateter Frauen und Kinder aufmerksam gemacht.

SUANA [1]

ist eine Beratungsstelle für von häuslicher Gewalt, Zwangsheirat und Stalking betroffene Migrantinnen. Ratsuchende Frauen haben die Möglichkeit, sich in ihrer Ganzheit mit multilingualem Ansatz beraten zu lassen. Dabei wird der jeweils spezifische kulturelle Kontext der betroffenen Frauen be­rücksichtigt. Hemmschwellen und Berührungs­ängste der Migrantinnen vor Hilfsangeboten im Kontext häuslicher Gewalt werden dadurch reduziert. Unsere Beratungsangebote richten sich an Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen (ab 16 Jahren, in Ausnahmefällen auch ab 14 Jahren). Unsere Beratungen sind kostenlos und werden vertraulich behandelt [1]. (Zitat)

öl/25.11.2020/15:30

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Zwangsheirat“ und Kinderehen – 25.11.2020, 13:00

Gibt es Zwangsheirat und Kinderehen auch in Linden-Limmer?

Dornröschenbrücke

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.

gehen wir auf die Straße mit einer Standaktion, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen – gerade in dieser schweren Zeit – und Schutz für ALLE gewaltbetroffenen Frauen und Kinder zu fordern!

Ihr seid herzlich eingeladen vorbeizukommen, am 25.11.  (Mi.) von 13 Uhr bis ca. 16 Uhr auf der Limmerstr./Offensteinstr. (neben Edeka)  – unter Wahrung der Hygiene- und Abstandsregelungen!

Quelle: kargah.de

Siehe auch:

SUANA / kargah e.V.
Beratungsstelle für von häuslicher Gewalt, Stalking und
Zwangsheirat betroffene Migrantinnen
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover
Tel.: 0511/12 60 78-18 / -14
E-Mail: >> suana@kargah.de
Internet: >> www.kargah.de

Gesehen an der Dornröschenbrücke am 24.11.2020

[1] SUANA
>> kargah.de

24.11.2020/25.11.2020; 15:30

Kommentare

  1. Mohammed, der Gründer des Islam, heiratete seine Lieblingsfrau Aischa, als sie sechs war, die Hochzeitsnacht fand mit neun Jahren statt (er hatte bereits die 50 überschritten). Nun ist es so, daß Mohammed jedem Mohammedaner als das leuchtendste Vorbild für die Menschheit gilt. Und deshalb ist die Ablehnung der Kinderehe eine antiislamische Aktion. Und da heutzutage Kritik am Islam von der herrschenden Klasse als Rassismus diffamiert wird, sind die Veranstalter der Aktion in einer gewissen Bedroulle: das ist gemäß neuer Lesart rassistisch!

    1. Dagegen hat das unreflektierte Gutmenschentum schon seit Längerem eine einfache und wirkungsvolle Methode gefunden: Nicht weiter drüber sprechen; auch totschweigen genannt. Funktioniert super und wer das offen benennt ist dann halt ein Fascho oder so etwas.

  2. Es ist immer dasselbe: Solche Botschaften, Forderungen, Demos etc werden im Wellnessbereich Linden – Nordstadt platziert. Nicht dass es hier keine Spackos gäbe, die Schwächere unterdrücken und misshandeln…aber es gibt auf jeden Fall Ecken auch in diesem unseren Lande, wo sich solche Menschen vermehrt aufhalten.
    Geht doch da mal hin mit euren Sprüchen auf der Straße und mit nem Infostand!

  3. Die sympathische junge Frau, die das gestern gezeichnet hat, trug übrigens ihre Sneakers und Hosen knöchelfrei, während ich mit Handschuhen und dicken Socken vorbei kam. Sie fing gerade an und hatte so eine gewisse Freude in sich (sie bemerkte wohl gerade, dass die ersten Kreidebuchstaben funktionierten), die mich einnahm. Bald ist ja auch wieder Weihnachten, falls überhaupt, und dann kann man da ja auch noch Kerzen aufstellen.

    Also, go for it, girl!

    – Ich selbst hatte in dem Alter mal bei asiatischen Heiratsvermittlungen recherchiert (als Dr. rer. pol., und damals alles noch per Brief und manueller Schreibmaschine) und das dann in der Schülerzeitung veröffentlicht. Ich finde es gut, wenn sich junge Leute interessieren und auch kritisch nachhaken.

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