27. Juli 2019

Die aktuelle Sahara-Hitze treibt viele Menschen um.
In Linden gab es am letzten Donnerstag (25.07.2019) die Rekordtemperatur von +40 oC. Sie wurde angezeigt an der Lindener Apotheke auf der Limmerstraße beim Küchengarten.

In der Öffentlichkeit ist der Eindruck entstanden, als wenn diese Hitze gleichbedeutend mit einer allgemeinen Erwärmung auf unserem Planeten Erde wäre. Doch das ist falsch.

Die Erwärmung fand in großen Teilen Europas statt. In anderen, benachbarten Teilen war es kühler als sonst.

Auf folgender Karte ist die Temperaturverteilung eingetragen.
Nur ein bestimmtes Gebiet in Mitteleuropa (lila Fläche) ist besonders heiß. Drum herum ist es weniger warm (gelb) und auch kühler als sonst (blau).

Quelle: >> wetterzentrale.de

Sogar große Teile der Sahara sind kühler als sonst (blau). Das ist überhaupt kein Wunder, da die Wärme jetzt bei uns in Europa ist und kühlere Luft in die Sahara nachströmte.

Schlussfolgerung:
Die überdurchschnittlich warmen Gebiete gleichen sich etwa mit den überdurchschnittlich kalten Gebieten aus.

Die aktuelle Erwärmung ist ein „Nullsummenspiel“! Historisch gesehen kamen solche Ereignisse immer wieder vor.

Siehe auch >> Sahara-Hitze: Neuer Rekord am Küchengarten

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
arbeitet mit bei KlimaKontroverse.de

27.07.2019/16.08.2019


Kommentare

    1. In der Aussage, der „heisseste Juli seit 1880“ stimmt evtl. etwas nicht. Da scheint die Fachwelt unterschiedlicher Meinung zu sein.
      Der bekannte Wissenschaftler Roy Spencer wertet seit Jahrzehnten die Sattelitenmessungen (seit 1979, UAH) zu den Temperaturen aus.

      Er kommt nun zu dem Schluss, dass es lediglich der viertwärmste Juli seit Beginn der Sattelitenmessungen 1979 war. In dem entsprechenden Artikel kritisiert er, wie die Messungen von NOAA und WMO zustande kommen.

      Auf die Einschätzung eines „Nullsummenspiels“ hat das erst einmal keinen Einfluss.

      Die Artikel:
      Englisch:
      https://www.drroyspencer.com/2019/08/july-2019-was-not-the-warmest-on-record/

      Deutsch:
      https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/07/der-juli-2019-war-nicht-der-waermste-juli-jemals/

      1. > Der bekannte Wissenschaftler Roy Spencer ….

        Der Typ steht auch auf „Intelligent design“, solche Vögel als Wissenschaftler zu bezeichnen ist schon
        extrem grenzwertig.

        > Auf die Einschätzung eines „Nullsummenspiels“ …..

        Also mal wieder schätzen anstatt zählen und rechnen., so macht man sich die Welt sie einem gefällt.

        1. Wikipedia beschreibt Roy Spencer als ernsthaften Wissenschaftler, der eigene Meinungen auch unabhängig und im Widerspruch zum Mainstream vertritt. So sollte das selbstverständlich bei Wissenschaftlern sein. Und so war es auch bei Einstein und auch bei dem Entdecker der Kontinentaltheorie. Name fällt mir jetzt nicht ein. Uswusf.
          Wissenschaftler, die sich lediglich im allgemeinen „Konsens“ bewegen sind eigentlich nur begrenzt Wissenschaftler. Jasager braucht die Wissenschaft eigentlich nicht. Kooperation und einen gewissen Teamgeist schon.
          Gute Wissenschaftler können auch religiös sein. Das hat es schon immer gegeben und wird es auch weiterhin geben. Es darf nur nicht mit ihren Forschungsfeldern kollidieren. So etwas kann ich bei Spencer überhaupt nicht erkennen.

          Auf der Klimawarnerseite gibt es allerdings Produkte einer Pseudowissenschaft, die sich von politisch-ideologischen Zielen leiten läßt. Dazu zähle ich auch die von Prof Quaschning und Prof. Rahmstorf verteidigte und längst zurückgezogene Studie zum Holozän, die hier widerlegt ist:
          http://www.KlimaKontroverse.de/gegenrede

  1. Wundere mich über die Langmut und Geduld von Klaus Öllerer mit Daniel Gardemin.. Wer ist das? Warum breitet der sich hier so aus? Hat der keine Familie mit der er sich streiten kann?

    1. U. Smielowski, falls Sie mich nicht kennen sollten: Ich bin der, der ständig das Pflanzen von Bäumen behindert, ich fahre täglich mit meinem breiten Auto die Außenspiegel der Falschparker ab und stauche selbstverständlich meine Familie zusammen, wenn die zu diesem Fridaykrams gehen. Klaus Öllerer hätte ich übrigens schon längst aus hallolindenlimmer geschmissen, wenn der sich so benehmen würde wie ich. Ich kenne nur den Admin von hallo nicht, der müsste mal aufräumen. Und schönen Tach noch.

      1. – „Ich kenne nur den Admin von hallo nicht, der müsste mal aufräumen.“

        Wie ist das gemeint? Auf solche olivgrün-protofaschistischen Aussagen kann man aber heftig festgenagelt werden.

      2. Herr Daniel Gardemin, sagen Sie mir, wieso ich Sie kennen sollte? Wird demnächst eine Straße oder besser noch ein ganzes Viertel nach Ihnen benannt? Sorgen Sie sich um das Wohl der Bürger und bekommen dafür demnächst das Bundesverdienstkreuz?
        Ich sorge mich um Sie, obwohl ich Sie nicht kenne…. Sie versuchen alles ins Lächerliche zu ziehen. Nicht jeder versteht Ihren Witz… Ich auch nicht..

  2. Selbst die NZZ übernimmt neuerdings die allgemeine Sichtweise „Europa heizt auf“… Leider ist es mir nicht möglich, denen diese Übersicht einmal zu posten. Das wäre doch einmal ein Anfang… Außerdem, solange es ein paar Tage lang heiß ist hier in Linden, mache ich mir keine Sorgen…. Heute am Montag, 29. July 2019, ist es ja wieder deutlich abgekühlt. Es weht ein frischer Wind…. Über 3 Tage wärmere Temperaturen will ich mich mal gar nicht beschweren…
    Da die Grünen sich so eifrig überall beteiligen: Da will ich doch mal im Rathaus anfragen, wann denn endlich mehr Bäume angepflanzt werden… Es wurden ja schon genügend aus der Eilenriede entnommen… Eine Hausbegrünung gestattet der Hausherr nicht. Wohne in einem Mietshaus… Er behauptet doch glatt, das zerstöre sein Eigentum, nämlich die Wände…

    1. Da rechnet und zählt man die vermeintlichen Belege im Artikel nach und stellt fest das das nicht mit dem Text und der Überschrift übereinstimmen, das scheint aber den TO nicht zu interessieren.

          1. Danke für die Aufklärung. Zwar kann ich auch Englisch, aber diese Abkürzung bzw. Verwendung dieses Wortes kannte ich nicht… da ich, grundsätzlich, für alles und jedes die Deutsche Sprache verwende… Jeder hat so seine Gewohnheiten…

  3. Wenn Skeptiker nicht skeptisch sind, wird es komisch.

    Ich hab mal die Pixel durchgezählt, jeweils weiß und schwarz als delta t = 0 gewertet.

    Das entsprechende Delta t über das Bild ergibt: +0, 63 Kelvin

    Folgende Farbe zu Temperatur Delta habe ich genutzt, jeweils der Mittelwert der Skala:

    (0, 0, 0, 255): 0.0,
    (0, 100, 254, 255): -7.0,
    (0, 150, 254, 255): -5.0,
    (0, 200, 254, 255): -3.0,
    (0, 230, 240, 255): -1.5,
    (0, 50, 254, 255): -9.0,
    (180, 25, 30, 255): 11.0,
    (200, 0, 100, 255): 13.0,
    (230, 100, 0, 255): 9.0,
    (254, 150, 0, 255): 7.0,
    (254, 200, 0, 255): 5.0,
    (254, 225, 0, 255): 3.0,
    (254, 254, 0, 255): 1.5,
    (255, 255, 255, 255): 0.0

    Im dem TSI/Temperatur Diagramm von neulich sind auch fette Böcke drin, richtig lesen und ein Physikbuch helfen da weiter.

    1. An Ihrer Vorgehensweise habe ich Kritik.
      1. Der Kartenausschnitt ist in einem gewissen Rahmen willkürlich gewählt. Auch ein kleinerer oder größerer würde hier die Frage nach einer Kompensation von überdurchschnittlicher Wärme und Kühle beantworten.

      2. Die Temperaturabweichungen werden bezogen auf das Mittel von 1981-2010 ermittelt.

      Es geht bei dem Artikel um einen optischen und annähernden Eindruck, dass Wärme in Mitteleuropa durch Kühle (bezogen auf Mittel von 1981-2010) sich in etwa ausgleichen.
      Mehr nicht.

      Der Artikel wurde von einem sehr erfahrenen Meteorologen vorher durchgelesen und er stimmte den dort getroffenen Aussagen zu.

      Das die Kompensation dieser Sahara-Hitze durch Kühle in Nachbarregionen in der Öffentlichkeit nicht bekannt ist – ist eigentlich ganz schön daneben.
      Finden Sie nicht auch?

      1. Der Artikel bezog sich auf diesen Ausschnitt und in der Überschrift ist sogar von einen Beweis die Rede.
        Jetzt soll das auf ein mal ein „optischer und annähernder Eindruck“ sein anstatt einem Beweis?
        Sorry, das ist jetzt aber ziemlich albern.

        Ansonsten geht es eigentlich immer um globale Durchschnittstemperaturen, hier habe ich einfach die vermeintlichen Fakten geprüft.

        1. Ja, es ist ein Beweis, dass die Sahara-Hitze aufgrund der gleichzeitig kühleren Temperaturen in Nachbarregionen keine oder kaum globale Auswirkungen hat.
          Dieser Beweis ist im Artikel näherungsweise erfolgt. Näherungsweise heißt, dass in einem kleinen Umfang positive oder auch negative Temperaturauswirkungen vorhanden sein können.

          Dass die Öffentlichkeit über diese Zusammenhänge nichts erfährt, sehe ich als ein Versagen von Wissenschaft, Medien und Politik.

          Wo sehen Sie da noch Probleme?

          1. Meine Erfahrung ist das ziemlich vielen Menschen das Konzept des Durchschnitts geläufig ist und gut verstanden wird.
            Insofern sehe ich da kein „Versagen von Wissenschaft, Medien und Politik“ weil es um das Thema globale Erwärmung geht welches nur per Durchschnitt erfassbar ist.

  4. Hervorragende Beweisführung! Das macht den Unterschied zu allen anderen Klimaforschern aus. Diese berücksichtigen einfach nicht genug Messstationen. Wer die Apotheken-Messstation Limmerstraße nicht ins Globalverhältnis setzt, bleibt grundsätzlich viel zu ungenau. Wie will man denn sonst die Sahara-Temperatur bewerten, wenn man die Limmerstraßen-Temperatur nicht kennt. Weil die Limmerstraße einer der heißesten Orte geworden ist, bekommem die von Tunesien bis Togo jetzt unsere kalten Sommer der Vergangenheit. Nullsumme ist das Zauberwort. Linden und Sahara sind wie kommunizierende Röhren. Ist eigentlich logisch. Da hätten auch andere drauf kommen können, müssen. Aber nur durch die unermüdliche Toleranz der Lindener Bevölkerung ist es gelungen, Jahrzehnte lang unkonventionelle Spitzenklimaforschung in Linden halten zu können. Jetzt gilt es im nächsten Schritt, das Apotheken-Thermometer auf 50 Grad zu bringen. Dann vereisen auch wieder die Polkappen und der Klimanobelpreis geht dann sicherlich nach Linden. Trinkt mehr Herry-Togo von Gül’s Kiosk. Nomen est omen. Das bringt die Limmer zum kochen…

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