23. Oktober 2019

Am Dienstag (22.10.2019) machten sich viele tausende Bauern mit Treckern auf den Weg in die Städte. So auch nach Hannover. Dabei kreuzten sie auch Linden-Süd. Ziel der Demonstration war es das „Agrarpaket“ der Bundesregierung in seinen befürchteten Auswirkung zu verhindern.

Die Ziele des Protestes werden in der >> BauernZeitung erklärt.

Im Folgenden gibt es zwei Videos und eine Meldung der Polizei zum Ablauf der Demo in Hannover.

Plakat: „SORRY! ABER SONST WERDEN WIR NICHT GEHÖRT.“
Video: Daniel von dem Knesebeck

„Land schafft Verbindung“
Ein Bauer erklärt

Pressemeldung
Polizei: Trecker-Sternfahrt „Land schafft Verbindung“

Verkehrsbeeinträchtigungen in der Region Hannover

   Hannover (ots) – Am vergangenen Sonntag hat die Polizeidirektion Hannover bereits auf die heutige Versammlungslage im Zusammenhang mit der „Land schafft Verbindung“-Bewegung (22.10.2019) hingewiesen (wir haben berichtet). Im Zuge der Sternfahrt von verschiedenen Startorten in der Region Hannover und auch darüber hinaus bis zum Ziel Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ist es zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen.

   Im Großen und Ganzen hatten sich die Prognosen des Einsatzleiters der Polizeiinspektion West, Polizeirat Thomas Wolff, bestätigt. Trotz der kurzfristig angestiegenen Zahl der anreisenden Trecker blieben die Verkehrsbeeinträchtigungen im erwarteten Rahmen. Hierzu trug das durchweg disziplinierte Verhalten der Versammlungsteilnehmer und auch die Tatsache bei, dass viele Verkehrsteilnehmer die Hinweise auf die Versammlung beherzigt hatten. Schätzungen der Polizei zufolge waren circa 2.000 Trecker in Richtung Hannover aufgebrochen.

  Zunächst wurden die ersten landwirtschaftlichen Fahrzeuge auf dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer abgestellt. Die gesamte Straße wurde hierfür vollständig gesperrt, damit die Trecker in drei Reihen abgestellt werden konnten. Eine Spur wurde als Rettungsgasse freigehalten. Nachdem das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer an die Kapazitätsgrenze stieß, wurden umliegende Straßen für weitere Parkmöglichkeiten genutzt. So wurden unter anderem folgende Straßen genutzt:

   Hildesheimer Straße stadteinwärts (eine Fahrspur) Geibelstraße Altenbekener Damm Lavesallee (jeweils eine Fahrspur) Friedrichswall Leibnizufer (bis zur Goethestraße)

   Bei der von etwa 12:10 Uhr bis 13:10 Uhr andauernden Kundgebung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer zählte die Polizei rund 2.000 Teilnehmender. Gegen 13:30 Uhr starteten die ersten Trecker ihre Rückreise. Auch bei der Rückfahrt kam es wieder im Stadtkern Hannovers zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr. Diese waren bis etwa 16:00 Uhr auch auf den Hauptverkehrsstraßen um Hannover spürbar.

Polizeidirektion Hannover

öl/23.10.2019


Kommentare

  1. Ich bin auch immer für giftfrei, aber wenn die Weltbevölkerung weiter so rasant wächst – und es spricht nichts dafür, dass das anders wird – werden effektive Methoden gebraucht, um genügend Essen zu produzieren.
    Am liebsten wäre mir ein Stopp des Bevölkerungswachstums, um so diverse Probleme einzudämmen, aber wie soll das gehen?!

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