23. Mai 2019

Die Erweiterung des >> Stadtteilparks Linden-Süd/Auestraße (Titelbild) ist Teil des Freiraumentwicklungskonzeptes.

Landeshauptstadt Hannover – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Grüne Qualitäten für die Zukunft stärken – Verwaltung legt Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“ vor

Die hannoversche Stadtverwaltung hat heute (22. Mai) das Freiraumentwicklungskonzept „Stadtgrün 2030“ vorgelegt. Es enthält Strategien zur Entwicklung von Hannovers Grünflächen, Parks und Landschaftsräumen für die kommenden zehn Jahre.

Insgesamt wurden dazu 61 Projekte mit 17 Planungsschwerpunkten erarbeitet. Darunter befinden sich zum Beispiel der Bau des Stadtteilparks Kronsberg-Süd und die Erweiterung des Stadtteilparks Linden-Süd/Auestraße, die Weiterentwicklung des Grünzugs Pastor-Jaeckel-Weg (List) sowie der Neubau von Fitness-Parcours am Maschsee und an der Hoppenstedtwiese (Südstadt). Die Spannbreite reicht von solchen konkreten Maßnahmen bis hin zu Pflege- und Entwicklungskonzepten für einzelne Grünflächen, Quartiere oder Landschaftsräume. Finanziert werden zunächst einzelne Startprojekte aus dem vorhandenen Budget. In den kommenden Jahren werden weitere Projekte ausgewählt, nach ihrer Konkretisierung Kosten ermittelt und diese jeweils in den nächsten Haushaltsjahren angemeldet.

„Eine kontinuierliche Fortführung des Freiraumentwicklungskonzeptes ist erforderlich, damit Hannover auch in Zukunft die Großstadt im Grünen mit der hohen Lebensqualität bleibt, für die sie von den Einwohner*innen so sehr geschätzt wird“, betont Sabine Tegtmeyer-Dette, Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin. „Mit dem Konzept ‚Stadtgrün 2030‘ haben wir eine elementare Grundlage geschaffen, um aktuellen Herausforderungen wie Bevölkerungszuwachs, demografische Veränderungen, Klimawandel und Verkehrswende zu begegnen und den öffentlichen Raum zu stärken.“

Das Konzept enthält vier Strategien: Freiräume sichern, Freiräume pflegen und qualifizieren, das Freiraumsystem erweitern und Freiraumangebote ergänzen sowie ökologische Qualitäten sichern und verbessern. Daraus wurden fünf Handlungsfelder abgeleitet, die sich an den räumlichen Strukturen der Stadt orientieren: großflächige Grünstrukturen, öffentliches Grün im Siedlungsbereich, zweckgebundene Freiräume, das Grüne Netz sowie verdichtete Wohnquartiere und Gewerbeflächen. Dazu passend wurden 61 Projekte mit 17 Planungsschwerpunkten entwickelt.

Im Vorfeld hatte die Stadtverwaltung Grünflächen, Landschaftsräume und Wälder hinsichtlich der vielfältigen Funktionen umfangreich untersucht: Erholung, Spiel und Sport, Natur-und Klimaschutz, Gartenkultur und Denkmalpflege, Fuß- und Radverkehr sowie Biotopverbund. Dies bildete die Grundlage für die Ziele und Planungen. Auch Freiräume, deren Nutzung für die Öffentlichkeit eingeschränkt ist, wie zum Beispiel Friedhöfe oder Kleingärten, sind wichtige Teile des Gesamtsystems und haben Potenziale zur Versorgung von Wohnquartieren über ihre Zweckbestimmung hinaus.

„Stadtgrün 2030“ ist eines der Referenzprojekte als Ergebnis des Stadtentwicklungskonzepts „Mein Hannover 2030“. Das deutliche Votum der Einwohner*innen in zahlreichen Beteiligungsrunden unter dem Motto „Wie wollen wir wachsen“ für den Erhalt des Grüns in ihrer Stadt führte zum Auftrag an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün. Das Konzept wird nun in die politischen Gremien zur Beratung eingebracht. Am 3. Juni steht es auf der Tagesordnung des Ausschusses für Umweltschutz und Grünflächen. Weitere Informationen zu diesem Konzept sind im Internet unter >> www.hannover.de/stadtgruen2030 zu finden. Die Drucksache mit der Nummer 1416/2019 ist im städtischen Sitzungsmanagement unter >> www.ratsinfo-hannover.de hinterlegt.

23.05.2019


Kommentare

  1. Das oben abgebildete Foto ist ja der Horror… Soll das ein Scherz sein? Diese giftigen Farben haben ja wohl nichts mit einem Pflanzengrün zu tun…. Dafür soll ich nun Steuern zahlen?

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