29. Mai 2021

Stern TV begleitet eine Polizeistreife aus Limmer bei ihren Einsätzen in Linden und Umgebung. Die Einsatzorte waren Dornröschenbrücke, Pfarrlandplatz, Siloah, Ihme-Ufer, Maschsee und anderswo.

Die Ausgangsperren sind aufgehoben und vor allem junge Menschen wollen wieder feiern.

Illegale Partys, Alkohol, Gewalt: Wie die Polizei Pfingsten erlebt hat | stern TV
26.05.2021

29.05.2021

Kommentare

    1. Habe mich mehrmals bei Polizei und Protec-Ordnungsdienst beschwert. Die haben nichts gemacht, als nur dabei zu sein. Ein Typ mit seiner Mega-Umpf-Box hat mich sogar geschlagen und umgestoßen. Körper tut immer noch weh, bin nicht mehr so fit. Protec war dabei, hat aber selbst auf Anforderung nicht die Polizei gerufen. Telefonische und persönliche Gespräche mit der Polizei. Angeblich wären sie gerade dabei und müssten nur noch Kräfte zusammenziehen. Tatsächlich waren alle Ordnungskräfte vor Ort und haben sich das mit angesehen.

      1. Unter diesen Umständen habe ich auch Papa Bär wiedergetroffen, wie er sich selbst ironisch nennt, aber was er für die Leute im Stadtteil auch war. Für mich war er immer ein sicherer Ankerpunkt in der ansonsten schwierigen lokalen Szene. Vom Saulus zum Paulus sei er geworden, und sonst redet er nicht viel.

        Meinem Eindruck nach wird A. dieses oder nächstes Jahr sterben. Ich und noch jemand haben geholfen, sein beladenes Fahrrad in die Straßenbahn zu hieven (heil Hochbahnsteige!), aber ob er den Ausstieg schaffte, ist unsicher.

        Der Paulus hat keine besondere Krankheit, an der er demnächst versterben wird. Es ist vieles. Es sind die Handgelenke, die weh tun. Er magert ab, sieht schlecht aus.

        Zuvor ein lindener Urgestein, wie gesagt, mit Ankerfunktion für mich, wurde der Paulus dann obdachlos. Gardemin kannte ihn und tat auch was, weil das eine ungerechte Sache war, im Anfang, sag ich mal. (Gardemin hat ja jetzt größere Pläne.) Wie durch einen Engel fand A. eine Wohnung im nördlichen Hannover, eigentlich sehr schön dort.

        A. wird dieses oder nächstes Jahr sterben, obwohl keine konkrete körperliche Ursache vorliegt und ihm jede ärztliche Unterstützung offen steht.

        58 Jahre, kein schlechter Typ. Tja.

        1. Also musste Paulus nach langer Obdachlosigkeit und Unterkunft in der Küche eines Freundes aus Linden fortziehen. Ein genialer Sozialarbeiter hatte ihm eine ideale Wohnung verschafft. Landschaftlich schön gelegen im Norden Hannovers, gute Einkaufsmöglichkeiten, gemischte Nachbarschaft.

          Sagen wir mal so: Direkt am JobCenter (gut geplant, so weit abseits) und am letzten McDonald’s vor der Autobahn wohnt er jetzt. Kommt aber, um die spärlichen sozialen Kontakte zu halten, immer, wenn möglich, mit dem Fahrrad nach Linden, was sehr anstrengend sein muss.

          Das sind keine Perspektiven mehr für ihn. Deshalb wird er bald sterben.

          P. S.: Zwecks Spenden den Bitcoin-Schlüssel bitte erfragen.

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