22. November 2020

Wer in Linden durch die Straßen schlendert, am Ihme-/Leineufer spaziert oder durch das Ihmezentrum geht, dem fallen die vielen kleinen und großen Streetart-Kunstwerke auf. Manchen Menschen sind sie ein Ärgernis, andere freuen sich darüber.
Der lindener Hobbyfotograf Ingolf Bornscheuer sucht seit einigen Jahren gezielt diese vielfältigen Kunstobjekte im Stadtteil, fotografiert diese und erstellt von einer Auswahl der Fotos einen Kalender. Auch im diesjährigen Kalender sind interessante Kunstwerke zu entdecken – genauso wie im richtigen Leben am Straßenrand. Dadurch, dass die Objekte aus ihrem Kontext gerissen dargestellt werden, ergibt sich insbesondere bei den zum Teil nur wenige Zentimeter großen Originalen ein neuer Blick auf die Kunstwerke. Im Gegensatz zum beiläufigen Blick beim Vorbeigehen, können die Bilder im Kalender eingehend betrachtet und gewürdigt werden.

Der Linden-Streetart-Kalender 2021 ist schön bunt und hat ein ansprechendes Layout. Auf jedem Kalendermonatsblatt sind neun Bilder von Streetart-Kunstobjekten abgebildet. Mal sind es nur kleine Paperart-Bilder, mal politische Aussagen zu aktuellen Themen oder auch Bilder von großflächigen Graffito. Alle Bilder wurden in 2020 in Linden und angrenzenden Bereichen fotografiert.

Der Streetart-Linden-Kalender 2021 ist 35 x 42 cm groß, er ist auf hochwertigem 170g/qm-Papier vierfarbig und klimaneutral gedruckt, er hat eine Spiralbindung und insgesamt 14 Blätter (Deckblatt mit Schutzfolie, 12 Monatsblätter und ein Infoblatt).
Angeboten wird der Linden-Streetart-Kalender für 20 EUR im Stempel & Kopierzentrum Linden, Limmerstraße 12 und bei Wein & Bild, Quellengrund 2 in Limmer.

Kommentare

  1. – „auf hochwertigem 170g/qm-Papier vierfarbig und klimaneutral gedruckt“

    Das mit den chemiefreien Farben glaube ich jetzt mal, und es wäre auch noch mal ein anderes Thema, in Sachen: Umwelt ist nicht Klima, usw.

    Aber das mit der Klimaneutralität finde ich gut. Schließlich steckt in jedem Kalender auch ein Stück Wald – und damit CO2 – das somit nicht zur weiteren Erderwärmung beiträgt. Nicht, habe ich gesagt.

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