16. Juni 2021

Mal eben so beim Vorbeigehen wurde der Knopf entdeckt. Oben steht „INFO“ – gut erkennbar. Also mal kurz entschlossen gedrückt.

Und das geschah dann:

Eine telefonische Nachfrage bei der ÜSTRA ergab noch kein Ergebnis. Lediglich die Vermutung, dass es sich um eine Hilfe für Sehbehinderte handelte wurde geäußert.

Mehr ist derzeit nicht bekannt.

Gesehen am 15.06.2021 am Lindener Markt. Im Hintergrund lief das Fußballspiel – Deutschland FranKreich beim Public Viewing.

öl/16.06.2021

Kommentare

  1. Der Knopf ist dort bereits seit rund drei Jahren. Und auch an vielen anderen stark frequentierten Haltestellen gibt es entsprechende Knöpfe, die Sehbehinderten und Menschen, die nicht lesen können, es vereinfachen, sich im ÖPNV zurechtzufinden.
    Bei der Üstra hatte ich erfahren, dass derzeit noch verschiedene Designs verbreitet sind. Ziel ist allerdings ein einheitliches Design, um die Wiedererkennbarkeit zu gewährleisten.
    In Marburg gibt solche Info-Knöpfe an fast jeder Bushaltestelle und die sind dort auch schon sehr viel länger Standard als in Hannover. Ebenso in Kassel.
    In Marburg ist mit ein Grund, dass es dort sehr viele blinde Menschen gibt, weil sich bundesweit bekannte Bildungsinstitute für Blinde in Marburg befinden. Marburg ist schon seit den 20er-Jahren, in Folge des Ersten Weltkriegs und vielen erfolgreichen Maßnahmen für Kriegsblinde, für Blinde eine Anlaufstelle.
    Weitere Bushaltestellen mit Sprachausgabe in der Nähe sind an der 100/200er-Haltestelle Kopernikusstraße und am Königsworther Platz.
    Die Haltestellen-Anzeige mit Sprachausgabe ist kein „Schicki-Micki“-Angebot sondern ein notwendiges und rechtlich vorgeschriebenes Merkmal von Barrierefreiheit.

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