8. Oktober 2021

Pressemeldung

Großfeuer auf dem Betriebshof Mittelfeld:

ÜSTRA setzt ihre Elektrobusse wieder im Linienbetrieb ein

Hannover – Die ÜSTRA setzt ab dem 1. November ihre 17
Elektrobusse nach und nach wieder im Linienbetrieb ein.

Die E-Busse waren nach dem Großbrand auf dem Busbetriebshof Mittelfeld am 5. Juni vorsorglich außer Dienst gestellt worden. Die Untersuchungen zu dem Feuer auf dem Betriebshof und an den dabei ausgebrannten Fahrzeugen (fünf E-Busse, zwei Hybrid-Busse und ein Dieselbus) haben keine Hinweise darauf gegeben, dass von den Elektrobussen aufgrund ihrer Antriebsart eine besondere oder erhöhte Gefahr im Betrieb ausgeht.

Alle E-Busse besitzen nach wie vor eine gültige amtliche Zulassung und dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Vor der Wiederinbetriebnahme werden die Elektrobusse zusätzlich in der Werkstatt noch einmal überprüft.

ÜSTRA Hannoversche
Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft

07.10.2021

vorherige Meldung v. 08.06.2021

ÜSTRA sperrt Elektrobusse – Risiko Akku – Video

Wie eine Nachfrage bei der ÜSTRA ergab bleiben derzeit alle Elektrobusse vom Linienverkehr ausgeschlossen. Da die Ursache für den Großbrand (05.06.2021) im Busdepot noch nicht ermittelt ist müssen Akkus als mögliche Auslöser einbezogen werden.

Damit ist ein heikles Thema in den Fokus der Ermittlungen gerückt. Die Akkus von Elektrofahrzeugen gelten als mögliche, gefährliche Brandquelle. Ein Feuerausbruch ist unvorhersehbar, erscheint gar wie zufällig. Ein diesbezüglicher Fortschritt gegenüber Benzin- und Dieseltanks ist nicht erkennbar.

Ein besonders spektakuläres Beispiel erhielt kürzlich in einigen Medien große Aufmerksamkeit.

In folgendem Video geraten beim Aufladen plötzlich vier Elektrobusse in Brand. Eine Überwachungskamera filmte den ganzen Vorgang.

Es geschah Mitte Mai 2021 in In der chinesischen Provinz Guangxi.

Neben der Brandgefahr sind mangelnde Reichweite, lange Ladezeiten und hohe Anschaffungskosten ungelöste Probleme der E-Mobilität. Diese gilt bisher in der Öffentlichkeit als eine Schlüsseltechnologie der Energiewende.

Siehe auch:
>> hallolindenlimmer.de/?s=elektrobus

Titelbild: Elektrobus Linie 100 am Küchengarten

öl/08.06.2021; 09:26

Kommentare

  1. Von der Feuergefahr abgesehen: Schön leise sind sie ja, aber ist (im Winter) überhaupt noch genug Strom da, wenn die konventionellen Kraftwerke abgeschaltet werden? Die Grünen fordern (ganz schön dreist) „angebotsoriente Stromversorgung“ und in England wird jetzt die Stromversorgung für E-Autos rationiert wegen einer längerem Windflaute.
    Sieht schon nach einer langfristigen Stromflaute aus, wenn die konventionellen Kraftwerke verpönt und abgeschaltet werden. Dazu zum Ende des Jahrzehnts ein Verbot der Kfz-Verbrennermotoren. – Wie soll das alles gutgehen? Es wird mehrfach so viel Strom benötigt werden, wie zur Verfügung steht.

  2. Die Feuerwehren haben sehr große Probleme, Feuer zu löschen, an denen Batterie KfZ oder LKW beteiligt sind. Die Batterie kann man nicht „einfach“ mit Wasser löschen, auch nicht mit sehr viel Wasser.

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