16. Juli 2020

An diesem Wochenende (ab 17.07.2020) wird schönes Wetter erwartet. Die spannende Frage lautet: Wie wird das Limmern – moderat oder extrem?
Vermutlich wird neben dem Wetter der Einsatz von Polizei und Ordnungskräften die entscheidende Rolle dabei spielen.

Wir schauen mal nach früher. Seit wann gibt es das Limmern eigentlich? Hier bei halloLindenLimmer.de taucht 2011 der erste Bericht auf. Die HAZ begann 2012 die Berichterstattung.

Seit 2010 soll es das Limmern geben. So schreibt es Wikipedia. Bereits ein bis zwei Jahre später war die Aufregung groß. Extremes Limmern entwickelte sich immer mehr. Immer wieder hörte man von Anwohnern, die das nicht mehr aushalten konnten und wegzogen.

Wie das Limmern sich damals bereits anhörte kann in diesem Ton-Video vom Montag, 03. Oktober 2011, Tag der Deutschen Einheit, erlebt werden.

Limmerstraße Nachts um halbeins

Sonntag, 02.10.2011, Montag danach war der Feiertag der Deutschen Einheit
Sonntag, 09.10.2011, nach dem Limmern am Samstag

Links

>> Über das Limmern: Auf der Limmerstraße nachts um halbeins – 03.10.2011

>> Ist das Leben in Linden-Nord schwieriger geworden? – 18.10.2011

>> Gegen extremes Limmern: Weiche oder harte Linie? – 09.07.2020

>> HAZ – Lindener wehren sich gegen das „Limmern“ – 07.07.2012

>> Wikipedia.de

>> limmern.de/

öl/16.07.2020/…/18.07.2020; 15:20

Kommentare

  1. Zur Frage „Seit wann gibt es das Limmern eigentlich? “
    Den Begriff „Limmern“ habe ich das erste Mal Mitte der Neunzigerjahre gehört – von einem gebürtigen Lindener. Gemeint war aber nicht das nächtliche Feiern von Menschenmassen mit Kiosk-Getränken, sondern eher ein entspanntes Flanieren auf der Limmerstraße, oft in der Hoffnung, unplanmäßig auf Bekannte zu treffen, zu denen man sich dann gesellte. Es fand in der Regel tagsüber statt, denn nachts war die Chance, auf Bekannte zu treffen, noch nicht allzu groß.

  2. Ihr habt das von mir kritisierte Bild geändert danke, . Auch dieser Kommentar wird wohl der Zenzur des Admins zum Opfer fallen. Ich hätte mehr Offenheit erwartet.
    grüsse Reinhard

  3. Liebe Leute, das könnt ihr so nich machen, einfach ein Foto nehmen und Krawall drunterlegen. Das hat Bildzeitungs-Stil .Ich weiß, wer der Herr im Mantel ist und mir ist die Situation noch erinnerlich. Wir waren damals ein ganz paar People, die da saßen und standen und sehr wohl auf unsere Umgebung acht gaben. Ich bitte um Korrektur lg.

    1. Sehr geehrter „reinhard“,

      das, was das Video wiedergibt ist genau der Eindruck sowohl akustisch als auch optisch, den ein Passant damals an der gezeigten Stelle zu dieser Zeit hatte.
      Im Übrigen ist keine Person identifizierbar und daher auch juristisch nichts zu bewirken.

      Hinzu kommt, dass wir gar nicht wissen und es aufgrund der Unschärfe und Rückenpositionen nicht feststellen können, dass Sie dort abgebildet sind. Im Prinzip könnte jeder kommen und so etwas behaupten. Selbst, wenn Sie erkennbar wären würde dies juristisch als Beiwerk gewertet werden ohne Konsequenzen.

      Andererseits versuche ich mich in jemanden hineinzuversetzen, der dort wirklich auf dem Bild ist, sich selbst erkennt – was andere nicht können – und sich nicht wohl dabei fühlt.

      Daher werde ich die Bilder auswechseln. Das dauert jedoch noch ca. einen Tag.

      Mit freundlichen Grüßen

      Klaus Öllerer
      Redaktion@halloLinden.de

  4. Die Frage ist, was können WIR tun? Weiß jemand einen Ausweg? Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, gegen diese Scheißlimmerei vorzugehen? Es kann doch nicht sein, dass die Stadt nichts unternimmt! Irgendwie fühlt man sich schon seit Jahren verarscht. Soll sich unser OB mal Freitag- oder Samstagabend doch mal auf die Limmerstraße stellen. Aber de Leute, die was entscheiden, wohnen ja in den ruhigen und sauberen Stadtvierteln.

    1. – Immer wenns nervt sofort Polizei anrufen und nicht locker lassen. Alle halbe Stunde nachhaken, wenn es nicht ruhiger wird. Es kann nämlich sein, dass die schon da waren und es hinterher wieder lauter wird.
      Je mehr Leute anrufen, desto besser. Bei den ersten ein oder zwei machen sie noch nichts. Wenn sich aber mehrere melden, kommen sie eher in Bewegung. Man muss zwar seinen Namen sagen, aber nicht unbedingt Anzeige erstatten. Je genauer man Ihnen sagt, wo der Lärm herkommt, umso besser.
      Also bitte, ruft an. Das schafft man auch nachts noch, wenn man müde ist.

      – An den Bezirksrat schreiben oder anrufen.
      – Zu Bezirksratsversammlungen gehen und in der Fragestunde an die Probleme erinnern. (Traurig, dass man das überhaupt noch muss).

      – An den Oberbürgermeister schreiben.

      Immer die Zustände möglichst genau schildern, weil die Leute von Stadt und Polizei sich oft gar nicht vorstellen können, wie das ist, wenn man davon betroffen ist.

      Insgesamt tun von denen, die sich beklagen, viel zu wenige überhaupt was. Hoffen wohl alle, dass „die anderen“ sich schon kümmern. Von allein wird sich aber nichts ändern.

      1. In den Fällen, wo Lärm bestimmten Orten zugeordnet werden kann (Lokal, Kiosk…) hilft auch eine geharnischte Beschwerde bei der Immissionsschutzstelle der Region Hannover. Das geht per Email und die werden dann auch tätig.
        Kein großer Aufwand, aber wenn das Mehrere machen gibt´s irgendwann Ärger für die betroffenen Betriebe.
        Also los, Genervte dieser Tage, steht auf und kümmert Euch um eure Belange!!!

      2. Es gibt Leute, die fliegen nach Mallorca und wollen unbedingt ein Hotelzimmer direkt auf dem Ballermann. Das erste, was sie dann tun, ist sich über den Lärm zu beschweren. Sonderbar, nicht?

  5. Limmern gab’s auch schon vor 2010. Da war es auch noch Limmern.
    Jetzt sind es Saufgelage partygeiler Pappnasen aus anderen Stadtteilen, die in ihrer Gegend nicht negativ auffallen möchten, oder nicht wollen, das ihr schönes Viertel versaut wird.
    Einfach nur ärgerlich, dieses asoziale Verhalten!

  6. Und nun die große Frage:
    Wie ist es möglich, dass Stadt (v.a. der Bezirksrat) und Polizei es seit 10 Jahren nicht gebacken kriegen, den Lärm in erträglichen Grenzen zu halten?
    Und warum unterstützt die Stadt das Kultur- oder besser gesagt Lärmzentrum Faust mit ca. einer Viertelmillion jährlich? Die Faust wäre 2011 fast pleite gegangen und die Stadt hat mit der Förderung die Auflage verbunden, dass die Faust selbst auch ordentlich Einnahmen generieren muss. Damit fingen die Partys an, die zwei- bis dreimal (früher auch jeden Mittwoch) pro Woche stattfanden (vor Corona natürlich), und zwar erst AB Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden.
    Dadurch hat sich dann dieser exzessive Sauf- und Grölterrorismus entwickelt. Freiluftpartys an Leine und Ihme, die mit den tiefen Bässen die Anwohner (u.a. über 200 Senioren, aber auch Familien mit Kindern etc.) die ganze Nacht wachhielten, wurden durch die Polizei auch erst nach 3-5 stündlich wiederholten Anrufen und wohl genausovielen Ermahnungen (wegen der „Verhältnismäßigkeit“???) aufgelöst, wenn überhaupt.
    Der Sicherheitsdienst, der in Linden patroullieren soll, hat zunächst nur bis 22.00 gearbeitet, jetzt bis Mitternacht, wenn ich richtig informiert bin.
    Ein Witz. Dann geht es doch erst richtig los.
    Das ist als würde man einen Kaufhausdetektiv nachts ins leere Kaufhaus schicken um Diebe zu fangen. Herzlichen Glückwunsch.
    Bei runden Tischen mit dem Bezirksrat tut die Polizei dann auch noch so, als hätte sie die Situation im Griff. Wenn man aber anruft, hört man immer wieder die Klagen über Personalmangel.
    Das Gesetz der Nachtruhe gilt auch in Linden ab 22.00. Dadurch sind alle Parties im Wohngebiet nach 22.00 von vorn herein gar nicht zulässig. Und anstatt höchstens einmal zu verwarnen und dann die Anlagen mitzunehmen und Platzverweise zu erteilen, wird verwarnt und verwarnt und verwarnt.
    O-Ton zweiter Partygänger: „Die tun nichts, die wollen nur spielen“ und „die sind nett, die kommen vorbei und dann gehen sie auch wieder“.
    Kein Wunder, dass viele tatsächlich glauben, das wäre schon immer so gewesen und in Linden ist das erlaubt.
    Ist es nicht!!!
    Stadt und Polizei haben es nur über Jahre verpennt, das Geschehen in anwohnerverträgliche Bahnen zu lenken. Und der Bezirksrat ist auch immer noch zu lasch.

  7. Alle reden vom Limmern. Man darf aber auch den Spielplatz und die Tischtennisplatten an der Pfarrlandstr. nicht vergessen. Jeden Abend Lärm . Unerträglich.!!!!

    1. Echte Lindener gibt es so gut wie keine. Die allermeisten Bewohner von Linden-Nord sind hier nicht geboren.
      Der Ballermann auf Mallorca ist eine schöne Sache – natürlich nur für Leute, die Spaß am Leben haben…

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