18. April 2019

Seit einiger Zeit ist die Wertstoffinsel Leinaustr./Ottenstr. nicht mehr vorhanden. Lediglich Altkleider könen noch abgegeben werden. Auf einem Schild ist zu lesen, dass die Wertsstoffinsel aufgelöst wurde. Und manchmal wird dort Altglas einfach auf den Bürgersteig abgestellt. „Aus dem Auge aus dem Sinn“ mag sich mancher „Müllsünder“ dabei denken. Die Alternativen sind etwas weiter weg.

Hinweisschild an Leinaustr./Ottenstr.

Anwohner Claus-Peter Schiefer hat nun offiziell nachgefragt, ob mit der Wiedereinrichtung der Wertstoffinsel zu rechnen ist.

Aha hat kürzlich geantwortet.

Sehr geehrter Herr Schiefer,

auf Anfrage zu dem aufgelösten Standort der Wertstoffinsel in Hannover – Linden Nord, Leinaustrasse Ecke Ottenstrasse nehme ich Bezug. Immer wiederkehrende Probleme bei der Anfahrbarkeit durch den Altglasentsorger und letztendlich den damit verbundenen faktischen nicht durchführbaren Entleerungen der Behälter, führten bei der Stadt Hannover zu der Entscheidung uns – aha – zur Auflösung dieser Wertstoffinsel aufzufordern.

Allen Beteiligten ist es sehr bewusst, dass hier der Bedarf für eine Möglichkeit zur Entsorgung von Glas gegeben ist. So ist die Stadt Hannover schon seit längerem auf der Suche nach einem alternativen Standort, welcher eine problemlose Entsorgung zulässt und den Menschen eine kostenlose Entsorgungsmöglichkeit angeboten werden kann. Dies gestaltet sich auf Grund der örtlichen Gegebenheiten als äußerst schwierig.

Eine Wiedereinrichtung am bisherigen Standort wird aus den v. g. Gründen nicht in Betracht gezogen. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
aha

Fazit: Wegen Problemen bei der Anfahrbarkeit bleibt die Wertstoffinsel Leinaustr. geschlossen. Altkleider können allerdings noch abgegeben werden wie vor Ort gesehen werden kann.

Die nächsten alternativen Wertstoffinseln:

Noch eine weitere Wertstoffinsel befindet sich in der Noltetsr./Bethlehemplatz
Schmuckplatz
Elisenstr./Heizkraftwerk
Altkleider können noch abgegeben werden
Ehemalige Wertstoffinsel Leinaustr./Ottenstr.

öl/18.04.2019/19.04.2019; 06:57


Kommentare

  1. Hallo Anwohner,
    Es geht ja nicht nur um die Falschparker direkt vor den Containern. Es sind ja immer alle Straßenecken zugeparkt. Selbst als PKW-Fahrer muss man manchmal schon zingeln um durchzukommen.
    Zusätzliche Maßnahmen, ja man könnten sie ergreifen, um Autos abschleppen zu lassen, müssten sie aber wahrscheinlich in Vorkasse gehen, und je nachdem wie viele Autos es betrifft, dauert es natürlich zusätzliche Zeit…
    Und bzgl.der vorgeschlagenen Markierungen, im Kreuzungsbereich ist eigentlich eh Parkverbot, aber da hält sich im gesamten Stadtteil ja keiner dran.
    Also ich kann die Entscheidung durchaus verstehen, gut finde ich sie aber auch nicht. Musste letzte Woche auch bis zum HKW vorlaufen. Äußerst asozial finde ich jedoch die, die ihren Glasmüll dort trotzdem grad drapieren.

    1. Vorkasse ist, aber dafür wird das Auto ja auch sicher gestellt.
      Das andere ist der Mehraufwand an Mitarbeitern dann muss AHA rechtzeitig einen Mitarbeiter da und an jeden anderen Engpass schicken der dann denn Abschlepper kommen lässt und je nach menge der Fahrzeuge verzögert sich die Abholung. In der Zeit steht dann das Abholfahrzeug im weg und noch ein Mitarbeiter muss warten.
      Evtl. könnte Aha auch über andere Container nachdenken oder man nimmt kleinere Fahrzuge an stelle eines Sattelschleppers, der hat dann auch in engen Straßen weniger Probleme.

      1. Und wie soll so ein voller Glascontainer dann hochgeladen und geleert werden? Schon mal an das Gewicht gedacht? Mit einem kleineren Fahrzeug ist das nicht möglich oder soll jede Flasche einzeln entnommen werden… Da muss man sich so eine Entleerung einfach mal 20 Minuten angucken!

  2. Der offizielle Hauptgrund ist: „wiederkehrende Probleme bei der Anfahrbarkeit durch den Altglasentsorger“ – und das bedeutet: Falschparker. – Notparker nötigen also den Abfallentsorger, die Versorgung einzustellen. – Allerdings gäbe es auch verkehrstechnische Maßnahmen (Straßenmarkierung, Verkehrsschild, Abschleppenlassen), um den Straßenbereich vor den Containern freizuhalten.

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