8. Februar 2020

Beim Forum Linden-Süd wurde am letzten Donnerstag (06.02.2020) die Müll-Studie vorgestellt. Diplom-Geograph Martin Lange hatte diese im Auftrag des Quartiersmanagement erstellt.

Das Ziel der vorgestellten Studie ist es, mehr über die Sauberkeits- und Verschmutzungssituation in Linden- Süd zu erfahren. Wie nehmen die Menschen in Linden-Süd ihre Umgebung wahr? An welchen Orten kommt es zu Verschmutzungen? Wie lebt es sich generell im Stadtteil? Zu diesem Zwecke wurde auf dem Stadtteilfest Lust auf Linden-Süd 2019 eine Straßenbefragung mit Bewohnern des Stadtteils durchgeführt (je
17 Männer und Frauen im Alter von 21 bis 87 Jahren). Zusätzlich war es Passanten des Projektstandes möglich, anhand von farbigen Aufklebern auf einer Stadtteilkarte Orte zu bestimmen, die sie als sauber oder
schmutzig bewerten. Eine dritte Erhebung erfolgte über Expertengespräche, die mit Personen durchgeführt wurden, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit einen Blick auf den gesamten Stadtteil haben.
(Studie, Auszug)

Martin Lange demonstriert am Beispiel von Pizza-Verpackungen wie diese zu entsorgen sind: in den Papiermüll.

Die Studie ergab Schwerpunkte von Verschmutzungen wie sie auf der Karte von Linden-Süd zu sehen sind. Je dunkler die Farbe, um so mehr wilder Müll wird dort beobachtet.

Karte über den meisten Wilden Müll in Linden-Süd

Für bestimmte immer wieder zugemüllte Stellen seien teilweise immer dieselben Anwohner verantwortlich. Ein anwesender Abfallfahnder schilderte, dass das konsequente Herausfinden der Verursacher und aufbrummen von Strafen auf Dauer Erfolge zeigt. Andere Redner sehen eher in anderen Strategien ohne Strafe Erfolgsmöglichkeiten. Eine Klärung über das richtige Vorgehen war im Laufe der Veranstaltung nicht möglich.

Das Stadteilprojekt Pico Bello kümmert sich schon seit Längerem um den wilden Müll und hat immer wieder Probleme mit denselben Verursachern.

Die Veranstaltung des Forums Linden-Süd war gut besucht.

Eine Kurzfassung der Studie kann hier gelesen werden.

öl/08.02.2020



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