7. März 2021

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Die Grünen sind dem Häuschen im Grünen nicht grün!

Geht es um die Wohnungspolitik in Deutschland glänzen die Grünen mit einem schier unerschöpflichen Fundus an kruden Ideen und Vorschlägen. Erst kürzlich hat die Bundestagsfraktion eine Mietpreisbremse auch für Gewerbeflächen gefordert, einen entsprechenden Gesetzentwurf im Bundestag eingebracht.

Jetzt hat die Partei ein weiteres Feindbild ausgemacht: das Ein-familienhaus. In einem „Spiegel“-Interview erklärte der Grünen-Fraktionschef im Bundestag, An-ton Hofreiter: „Einparteienhäuser verbrauchen viel Fläche, viele Baustoffe, viel Energie, sie sorgen für Zersiedlung und damit auch für noch mehr Verkehr.“ Um der Wohnungsnot zu begegnen, halte er es für richtig, wenn Gemeinden notfalls auch Enteignungen vornehmen würden.

Im Klartext heißt das nichts anderes als: Einfamilienhäuser gehören verboten!Vorbild für ihn dürfte der Bezirk Hamburg-Nord sein, zu dem die Stadtteile Eppendorf, Fuhlsbüttel und Langenhorn gehören – dort herrscht seit dem vergangenen Jahr Ebbe beim Bau von Einfamilienhäusern. Denn der neue grüne Bezirksamtschef, seit Februar 2020 in Amt und Würden, setzt hier eine Vorgabe aus dem rot-grünen Koalitionsvertrag stringent um: ein Genehmigungs-Stopp beim Neubau dieses Gebäudetyps. Die Begründung des Senats der Hansestadt: Diese Häuser seien bei der Energienutzung ineffizient und brauchten zu viel Platz.

Dieser Schritt ist aber nichts anderes als eine krasse Einschränkung und eine massive staatliche Bevormundung für alle Menschen, die sich ein eigenes Häuschen bauen wollen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Sozialismus…

Für viele Familien, gerade mit Kindern, ist das kleine Häuschen ein Lebenstraum. Es dürfte bei einem Traum bleiben, wenn sich die Grünen mit ihrer Forderung durchsetzen – denn die Preise bestehender Häuser werden extrem steigen und gerade junge Familien können sie sich dann nicht mehr leisten.

Fazit: Die Grünen haben bei dem Thema ihrem zweifelhaften Ruf als Verbotspartei mal wieder alle Ehre gemacht.

Rainer Beckmann, Vorsitzender

HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover e.V.
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07.03.2021

Kommentare

  1. Der Flächenverbrauch durch EFH ist in der Tat hoch, während gleichzeitig in Nichtballungsgebieten die Innenstädte veröden.
    Dazu kommt noch, dass durch die Zersiedelung die Kilometerleistungen durch Pendeln immer höher werden – statt über Akkufahrzeuge als Lösung zu fabulieren, sollte wir alle uns fragen, ob nicht besser weniger gefahren werden könnte.

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